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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 04:25 Uhr

Rothener Mühle : Mit Klängen, Kunst und Kuchen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

19. Sommerausstellung von Tine und Wolf Schröter in der Rothener Mühle ging zu Ende.

Die inzwischen 19. Sommerausstellung in der Rothener Mühle fand am Sonntag, dem letzten Augusttag, ihren Abschluss. Zu einer musikalischen Finissage hatten Tine und Wolf Schröter aus diesem Anlass in ihre Werkstattgalerie eingeladen.

Vier Monate lang, jeweils an den Wochenenden von Freitag bis Sonntag, hatten Besucher Gelegenheit, Kunst und Kunsthandwerk in Vielfalt zu betrachten, zu genießen und natürlich auch zu kaufen.

„Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen“, so Hausherrin Tine Schröter. „Rund 2000 Gäste sind über diesen Sommer in unsere Galerie gekommen.“ Viele Stammgäste aus der näheren Umgebung seien darunter, berichtet sie, aber auch Weitgereiste, für die der idyllische Winkel trotz Wegbeschreibung manchmal nicht leicht zu finden war, oder auch viele Urlauber. Am Abschlusstag wurde natürlich etwas Besonderes geboten. Es gab Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen mit einigen der ausstellenden Künstler und Kunsthandwerker wie der Berlinerin Eva Laufer, die seit Jahren mit ihren Schmuckkreationen in Rothen verteten ist, oder mit Silvia Ludwig, die ihre Werkstatt in Pingelshagen hat. Handgeformte und handbemalte Unikate aus Porzellan zeigte sie in der Ausstellung.

Sozusagen Rothener-Mühlen-Tradition ist es, einem bildenden Künstler in der Ausstellung besonderen Raum zu bieten. Karin Zimmermann, Malerin aus Maßlow bei Lübow, war dieses Mal mit ihren Arbeiten vertreten und ebenfalls zur Finissage gekommen. Landschaften, Porträts, Blumenbilder waren zu sehen, deren Leichtigkeit und Expressivität der Farben die Besucher bei ihrem Rundgang zu intensivem Betrachten einluden.

In dieser farbenprächtigen „Umrahmung“ hatten sich Gernot Fischer und Henning Klafs von der Teterower Band „Projekt-Lavendula“ platziert. Eigentlich per Band musikalisch zu viert unterwegs, sorgten sie in Rothen als Duo für den klangvollen Rahmen der Finissage.

Schwungvoll, rhythmisch, einfühlsam, alles gab es hier zu hören, von Tango-, Folk- und Klezmermusik bis hin zu eigenen Songs.

Zum entspannten Zuhören hatte das Duo aufgefordert, das hieß, zwischendurch auch mal einen Auge auf das Schöne an Kunst ringsum zu werfen, im Freien am Gartentisch bei Kaffee, Kuchen oder einem Glas Wein zu sitzen und zu genießen.
Nun ist erst einmal „Kunstpause“ in der Rothener Mühle, bis am 2. und 3. Advent dann wieder zur traditionellen vorweihnachtlichen Ausstellung die Türen offen stehen.




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