zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 02:08 Uhr

Warin : Mit Filmdreh scharf auf 1. Platz

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Wariner „Haus der Zukunft“ beteiligt sich am Wettbewerb zu erneuerbaren Energien. Die Kategoriesieger gewinnen jeweils 2500 Euro.

von
erstellt am 14.Feb.2017 | 05:25 Uhr

Filmdreh im Wariner „Haus der Zukunft“. Dessen pädagogische Leiterin Birgit Jepsen beteiligt sich zusammen mit Wariner Kindern am Projekt zu „Klimawandel und Klimagerechtigkeit“. Die „naturwind schwerin Gmbh“ hatte zum Wettbewerb unter dem Motto: „Unser Klima braucht Dich“ aufgerufen. In insgesamt vier Kategorien. „Wir haben uns für den Filmdreh entschieden“, so Jepsen. „Insgesamt sind 20 000 Euro ausgelobt. 2500 pro 1. Platz, 1500 für die Zweitplatzierten und 1000 für die dritten Plätze“, erläutert Jepsen und fügt hinzu: „Ich hoffe ja auf die 2500 Euro für einen 1. Platz.“ Die Preisträger werden am 29. April, dem „Tag der erneuerbaren Energien“ prämiert.

In Warin entschied man sich für Kategorie vier und den Filmdreh. Ihr Mann Robert Klammer hat nicht nur eine Kamera, er übernimmt auch den Schnitt. Nach Vorortbegehung u.a. bei der Wariner Tafel und der Naturparkverwaltung, aber auch bei Rita Klammer in Brüel, wo heimische Apfelsorten mit glänzend gewachsten Äpfeln aus Chile verglichen wurden, wurde dann am Freitag im „Haus der Zukunft“ weiter gedreht. Und wie beim großen Filmdreh in den Babelsberger Studios etwa, gab es auch in Warin eine Person mit der Klappe. Diese Rolle übernahm Sophie Berndt. Zudem hatte sich Birgit Jepsen Hilfe vom Öko-Haus Rostock geholt. Nora Klein und Falk Matthias führten mit den Kindern verschiedene Experimente durch, so „Alles, was brennt, braucht Luft“ und „CO2 – es knallt“. Dazu füllte Bildungsreferentin Nora Klein eine zerkleinerte Brausetablette in eine Flasche und verkorkte diese. Nach einiger Zeit knallte es, es hatte sich besagtes CO2 gebildet, und der Korken flog durch den Raum. Zudem gab es u.a. das Quiz „Klima oder Wetter“. Die Kinder mussten sich bei jede Frage für die Wetter- oder Klima-Seite entscheiden. Bei der These „Unwetter werden noch schlimmer“, entschieden sich gleich acht Mädchen und Jungen fürs Wetter und liefen nach Auflösung schnell zur Klima-Seite rüber. Weitere Aussagen von Nora Klein waren: „Diesen Sommer ist es wieder heiß“; „Hochwasser werden immer häufiger“ und „Heute Nachmittag wird es regnen und hageln“.

Aus der Materialfülle schneidet Robert Klammer jetzt einen 20-Minuten-Film.

 

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen