Trauriger Rekord : Mit fast fünf Promille auf der Autobahn

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Die Polizei hat nahe Wismar einen Betrunkenen mit fast 5 Promille auf der Autobahn gestoppt.

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17. September 2017, 21:00 Uhr

Den „diesjährigen traurigen Spitzenwert von 4,86 Promille“ registrierte laut Polizeiobermeister Fred Neidhardt das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier (AVPR) Metelsdorf. Nach einem Bürgerhinweis war ein polnischer Fahrzeugführer am Kreuz Wismar der Autobahn 20 am Sonnabend gegen 13 Uhr „aus dem Verkehr gezogen“ worden .

Zuvor hatte der 38-jährige Pole fast einen Unfall verursacht. Dabei grenzt es nahezu an ein Wunder, dass er bei der eigenen „Betankung“ überhaupt noch fahren konnte. „Das ging noch ganz gut. Mal hat er die Autobahn verlassen, mal ist er wieder raufgefahren und fuhr auch mal in Schlangenlinien. Man kann von einem Berufstrinker ausgehen“, so der Dienst habende Beamte des Metelsdorfer Autobahnreviers gestern auf Nachfrage gegenüber SVZ. Der 38-Jährige war laut Polizei in der Stadt Dannenberg im äußersten Osten Niedersachsens losgefahren und wollte „zur Beerdigung nach Polen“.

Nach der durchgeführten Atemalkoholkontrolle, die den besagten rekordverdächtigen Wert von 4,86 Promille ergab, wurde der Kraftfahrer zur Blutprobenentnahme ins Sana Hanse Klinikum nach Wismar gebracht. Die Beamten stellten zudem das Fahrzeug sicher und zogen den Fahrzeugschlüssel ein. Ferner war der Pkw nicht mehr pflichtversichert. Die Zulassungsbescheinigung Teil 1 wurde darum sichergestellt und die Zulassungsplaketten entwertet. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der polnische Bürger entlassen.

An einen Autofahrer mit einer noch höheren Promillezahl konnte sich der Dienst habende Beamte in Metelsdorf nicht erinnern: „Wir hatten mal eine hilflose Person, wahrscheinlich ein Obdachloser mit über fünf Promille.“
 

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