Sternberg : Mit dem Schwimmzeugnis in die Sommerferien

Geschafft! Für die meisten Schüler aus den beiden dritten Klassen ging gestern das Schwimmlager in der Sternberger Badeanstalt mit dem Abzeichen in Bronze oder dem Seepferdchen zu Ende. Anke Pohla vom DRK-Kreisverband Parchim (l.) führte den Lehrgang durch, der Bestandteil des Grundschulunterrichts ist.
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Geschafft! Für die meisten Schüler aus den beiden dritten Klassen ging gestern das Schwimmlager in der Sternberger Badeanstalt mit dem Abzeichen in Bronze oder dem Seepferdchen zu Ende. Anke Pohla vom DRK-Kreisverband Parchim (l.) führte den Lehrgang durch, der Bestandteil des Grundschulunterrichts ist.

Die Sternberger Drittklässler schafften bei den Prüfungen in dieser Woche 19 Mal Bronze und zehn Seepferdchen.

svz.de von
09. Juli 2014, 17:05 Uhr

Acht Tage lang Unterricht in der Badeanstalt statt Deutsch und Mathe: Für die beiden dritten Klassen der Alexander-Behm-Schule in Sternberg ging gestern das Schwimmlager zu Ende. Zum Abschluss hatten die Mädchen und Jungen bei 23 Grad Wassertemperatur noch einmal sichtlich Spaß, absolvierten Staffelspiele und Wettschwimmen. Letzteres ging über eine Lage, die 50 Meter misst.

Von den 44 Kindern legten 19 die Prüfung für das Schwimmzeugnis in Bronze ab, zehn für das Seepferdchen, bilanzierte Anke Pohla vom DRK-Kreisverband Parchim. Sie hatte im Auftrag der Schule den Unterricht durchgeführt.

Da einige bereits einen Nachweis hatten, gehen jetzt 23 Kinder mit Bronze und 15 mit dem Seepferdchen als Schwimmer in die Sommerferien, sind auch die Klassenleiterinnen Monika Ahrens und Christina Busch erst einmal zufrieden. Ihr Ziel sei natürlich, dass nach den acht Tagen Unterricht, der in der Regel in der dritten Klasse durchgeführt wird, alle Schüler schwimmen können. Doch auch für jene, die das noch nicht erreicht haben, habe sich das Schwimmlager gelohnt, meint Ahrens. „Sie haben Ängste überwunden, ins Wasser zu gehen und unterzutauchen, und sie haben Selbstvertrauen gewonnen.“ Das seien gute Grundlagen, wenn nun, was wünschenswert wäre, die Eltern am Ball blieben.


Wasser hätte anfangs nicht kälter sein dürfen


In der ersten Hälfte der Vorwoche machte das Baden allerdings noch nicht so richtig Freude. „Mit 18 Grad lag die Wassertemperatur an der Grenze. Weniger hätten es nicht sein dürfen“, sagt Busch. „Doch die Kinder waren tapfer, ich fand das bewundernswert. Niemand hat gemurrt“, fügt Ahrens an. Wasser locke Kinder eben doch mehr als Mathematik im Klassenraum. Bis gegen 11 Uhr seien die beiden Klassen in der Badeanstalt gewesen. Hinzu kam ein bisschen Theorie, die auch dazu gehöre. Und von Tag zu Tag sei es wärmer geworden. „Und heute ist es das reinste Vergnügen“, so Ahrens.

Bei schönem Wetter nach den Ferien finde im August das nächste Schwimmlager mit den Schülern statt, die dann in die dritte Klasse
gehen. Sicher ist sicher, denn niemand wisse, wie in einem Jahr das Wetter wird.

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