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Bürgermeisterwahl in Sternberg : Mit 97,06% Jochen Quandt wiedergewählt

vom

3813 Wahlberechtigte in Sternberg und den dazugehörigen Ortsteilen waren am gestrigen Sonntag aufgerufen, ihren Bürgermeister zu wählen. Amtsinhaber Jochen Quandt hatte sich zum dritten Mal zur Wiederwahl gestellt.

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2012 | 09:49 Uhr

Sternberg | 3813 Wahlberechtigte in Sternberg und den dazugehörigen Ortsteilen waren am gestrigen Sonntag aufgerufen, ihren Bürgermeister zu wählen. Amtsinhaber Jochen Quandt hatte sich zum dritten Mal zur Wiederwahl gestellt und war auch der einzige Kandidat für das Bürgermeisteramt.

Der 61-Jährige konnte wie bei den Kommunalwahlen 1990, 1999 und 2003 wieder ein sehr gutes Ergebnis erreichen. Nach dem vorläufigen Endergebnis stimmten 97,06 Prozent der wahlberechtigten Bürger für ihn: 1653 Bürger stimmten mit Ja, 50 mit Nein. Quandt selbst hatte auf eine hohe Wahlbeteiligung gehofft, wie er vorab gegenüber SVZ erklärte. Mit dem Ergebnis am Sonntag kann der Kommunalpolitiker nicht zufrieden sein. 44,79 Prozent der wahlberechtigten Bürger (1708 von 3813 Wahlberechtigten) traten an die Wahlurne bzw. hatten per Briefwahl ihren Willen bekundet.

Zum Vergleich die Wahlbeteiligung vorangegangener Kommunalwahlen: 2003: 59,59 Prozent, 1999: 55,3 Prozent.

Der wiedergewählte Bürgermeister Jochen Quandt erfuhr sein Ergebnis auf einer kleinen Wahlparty in der Gaststätte Am Markt, zu der er und der CDU-Ortsverband Wahlhelfer und Freunde eingeladen hatten. "Ich hätte mir ein bisschen mehr Wahlbeteiligung gewünscht, aber wenn man als Einzelkämpfer antritt...", erklärte er, unmittelbar nachdem das Ergebnis bekannt gegeben wurde. "Ein Wahltag ist ein langer Tag, ich danke allen, die mich unterstützt haben und die heute im Einsatz waren", so Jochen Quandt.

In den Wahllokalen sicherten gestern 53 Frauen und Männer den Wahlverlauf. "Die ersten von ihnen haben schon gegen 7.30 Uhr mit dem Dienst begonnen. Die Wahllokale wurden wieder in Schichten besetzt, wobei zum Auszählen der Stimmen dann alle anwesend waren", erklärte Wahlleiter Olaf Steinberg. Oftmals in Eigenregie kümmerten sich die Wahlhelfer auch um die Verpflegung. In Groß Görnow hatten Ingelore Damaschke und Gesine Sonnabend so Kartoffelsalat und Klopse zubereitet oder in Pastin Heike Wallner Kuchen gebacken.

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