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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

11. Dezember 2017 | 16:15 Uhr

Sternberg : Minischwein besucht Senioren

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Sternberger erlebten liebenswerte, lustige „Schweinereien“ und lassen Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten wach werden

svz.de von
erstellt am 27.Feb.2016 | 05:00 Uhr

Bolle ist ein Wiesenauer Minischweinchen, gerade einmal anderthalb Jahre jung. Und der ganze Stolz von Frauchen Helga Mestemacher. Und wenn der Name auch eher nach einem kleinen Eber klingt – Bolle ist eine kleine Sau, im wahrsten Sinne des Wortes. Sozusagen Frauchens „eierlegende Wollmilchsau“, wie sie lachend und spaßenshalber zugibt. Die sie heiß und innig liebt. Und dieses mehrfach funktionale Tierchen wird von Frauchen auch des Öfteren an der Hundeleine spazierengeführt.

In dieser Woche führte der Weg von Frauchen Helga mit ihrem Maskottchen bis hierher nach Sternberg, ins DRK-Seniorenzentrum. Denn Helga Mestemacher kommt aus Bad Essen im Niedersächsischen (Osnabrück). Nicht zum ersten Mal, wie die 56-Jährige erzählt, sei sie mit ihrer „coolen Sau“ auf Station in Mecklenburg. Nein, sie war auch schon mit ihrem Löwenkaninchen Wuschel – also auch „Löwenbändiger“? – und mit ihren Wachteln hier. Und das alles, weil sie den Senioren etwas Abwechslung bieten und sie für Tiere allgemein begeistern möchte. So reist die gelernte Industriekauffrau mit ihrer tierischen Gefolgschaft und sozusagen mit ihrem zweiten Standbein durch die gesamte Bundesrepublik und weckt bei so manchem Älteren Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.

Als Helga Mestemacher von ihrem Schweinchen zu erzählen anfing und dabei ins Schwärmen geriet, fand sie in Werner Naruhn aus Sternberg einen Seelenverwandten, der so manches Schmankerl in petto hatte.

„Wussten Sie, dass Schweine intelligent und sauber sind?“ so Mestemacher. „Dass sie Allesfresser, aber auch Feinschmecker sind? Denn Bolle liebe es sehr, neben der obligatorischen Milch auch mal ein kühles Blondes wegzuschnüffeln. Oder Erdnüsse zu verputzen.

Dass sie gut riechen und hören können, sind weitere positive Merkmale ihres Lieblings. Und dass die Schimpfworte ,Dumme Sau’ oder ,Drecksau’ ganz und gar unpassend seien. Und sie belegte diese ihre Behauptungen mit vielen Beispielen. So sei es ihr schon bald gelungen, ihren Liebling ganz schnell ans Katzen-Klo zu gewöhnen. Und man solle auch nicht vergessen, dass man die Borstentiere auch als Glücksschweine bezeichne. Ebenso können die Borstentiere auch anderweitig sehr nützlich sein. Sie denke da zum Beispiel auch daran, dass sie Rauschgift erschnüffeln, dass sie ebenso auch Trüffel oder Geldscheine erriechen können. Und dass sie natürlich einer der größten Fleischlieferanten seien.  

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