Feuer in Brüel : Millionenschaden nach Schornsteinbrand

Es qualmte weit sichtbar durch die in Brand geratene Dachpappe
1 von 8
Es qualmte weit sichtbar durch die in Brand geratene Dachpappe

Bei einem Brand in der Mecklenburger Freizeitmöbel GmbH ist der Ofen einer Pulverbeschichtungsanlage komplett zerstört worden.

svz.de von
03. Juli 2015, 13:25 Uhr

Dicke Rauchschwaden gestern gegen 10.45 Uhr in Brüel: In einer Produktionshalle der Mecklenburger Freizeitmöbel GmbH brannte ein Schornstein. Bereits Minuten später griffen die Flammen auf das Dach und andere Gebäudeteile über. Das Dach wurde auf einer Fläche von ca. 30 x 40 Meter zerstört. Anfangs waren die Feuerwehren aus Brüel und Sternberg alarmiert worden. Aus der Situation heraus wurde auch noch die Feuerwehr Zahrensdorf-Langen Jarchow nachalarmiert. „Weil nun ein Vollbrand entstanden war“, so Eckardt Meyer, Chef der Sternberger Wehr. Er hatte zusammen mit Mathias Ohms, stellvertretender Brüeler Wehrführer, die Einsatzleitung inne.

Zum Glück konnten die 25 Kameraden der freiwilligen Feuerwehren mit Einsatz der Sternberger Drehleiter und unter Atemschutz das Feuer relativ schnell unter Kontrolle bringen. „Entstanden ist das Feuer an einem Ofen, der für die technologische Wärme der Pulverbeschichtungsanlage benötigt wird“, erklärt MFG-Geschäftsführer Gerhard Diedrich gegenüber SVZ. Zum Glück wurde niemand verletzt. „Alle Mitarbeiter haben den Gefahrenbereich sofort verlassen und sind in Sicherheit“, so Diedrich.

Die Produktionssaison ist so gut wie zu Ende und es stehen die Betriebsferien an. Somit ist der Schaden für die Produktion relativ gering, nicht aber der Sachschaden an der technischen Anlage und dem Gebäude. Dieser Schaden wird mit rund 1,5 Millionen Euro beziffert. Vor allem die Ofenanlage ist völlig hinüber und entsprechend kostenintensiv.

Mit der Wärmebildkamera haben die Kameraden zum Schluss noch einmal alles untersucht, jedoch keine weiteren Brandnester entdecken können. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache am Nachmittag aufgenommen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen