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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

21. November 2017 | 13:04 Uhr

Warin : Millionenbescheide für Kita-Bau

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Bautätigkeiten auch 2017: Größte Maßnahme ist die neue Stätte der „Kleinen Sandhasen“.

von
erstellt am 19.Feb.2017 | 20:40 Uhr

„Weltpolitik interessiert schon, was man über Tagesschau, die sozialen Medien so alles erfährt. Man hat eine Meinung dazu, die teils unterschiedlich ausfällt. Wir in Warin sind auch Bürger der Bundesrepublik Deutschland, der EU“, betonte Bürgermeister Michael Ankermann während des Jahresempfangs der Stadt am Sonnabend im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr. Er könne noch viel dazu sagen, wolle aber dennoch bei den örtlichen Themen bleiben.

Wobei Lokales und Überregionales häufig nicht zu trennen sind. Das wurde auf dem Wariner Empfang immer wieder deutlich – bei Anspielungen und Grundsätzlichem. So meinte das Stadtoberhaupt rückblickend: „2016. Das war in der Volksrepublik China das ,Jahr des Affen‘. Bei der UNO das ,Jahr der Hülsenfrüchte‘. Darum gibt es heute auch nicht den obligatorischen Erbseneintopf, weil ja schon 2017 ist. Und in Warin war 2016 das ,Jahr des Bauens‘“, so Ankermann. Er nannte u.a. die Straße von Klein nach Groß Labenz, die weiteren Arbeiten im August-Cords-Park, den Abriss des Zehn-Familien-Hauses, die Arbeiten am Strandbad und der alten Turnhalle, die gerade in eine Stadthalle umgebaut wird, oder „die Häuslebauer im B-Plan-19-Gebiet“.

Wer gegen Europa wettere, dem sei gesagt, so Ankermann: „Die Bauvorhaben sind ohne europäische und deutsche Fördermittel nicht möglich. Europa schafft nicht nur Frieden sondern auch Wohlstand in kleinen mecklenburgischen Metropolen wie Warin.“

Auch in diesem Jahr werde weiter gebaut. Das mit Abstand größte Vorgaben ist der Neubau der DRK-Kita „Kleine Sandhasen“ auf dem ehemaligen Penny-Gelände in der Friedensstraße. Hier entstehen 24 Krippen-, 60 Kindergarten- und 22 Hortplätze.

Auf dem Jahresempfang übergab NWM-Landrätin Kerstin Weiss gleich zwei Fördermittelbescheide in Höhe von einer Million Euro sowie zusätzlich nochmals 458 000 Euro. Letzterer ist „aus dem Topf der U3-Förderung des Bundes“, erläuterte Weiss.

Insgesamt kommen als Fördermittel fast zwei Millionen Euro zusammen, der Kita-Neubau ist mit 2,7 Millionen Euro veranschlagt. „Ich wünsche einen schnellen Baubeginn“, so die Landrätin. Die Submission für den Abriss der alten Fundamente sowie des Rohbaus erfolge laut Michael Ankermann „am Mittwoch“.

Und noch ein weiteres Highlight gab es am Sonnabend: die offizielle Übergabe der neuen Drehleiter.  

Kommentar

Jahr des Radwegs

2016 war in Warin das „Jahr des Bauens“, wie es Bürgermeister Michael Ankermann treffend auf dem Jahresempfang der Stadt verkündete. Das wird heuer nicht anders. Man befindet sich etwa in Sachen Kita-Neubau endgültig wie endlich in der Startposition. Auf dem Empfang wurden die dafür nötigen Fördermittel durch Landrätin Kerstin Weiss übergeben.

Auch an anderen Stellen geht das Baugeschehen weiter. Dennoch steht über 2017 eine andere Botschaft: das Radwegeproblem! Es ist ein Dauerbrenner seit Jahren: entlang der L 031 zwischen Ventschow und Warin – immerhin Teil des Europafernwegs 11 Hamburg - Rügen – sowie Kreis übergreifend an der B 192 von Brüel über Warin bis Zurow.

Nun braucht es im Nordwestkreis keinen extra Ost-Beauftragten. Die Landrätin bekräftigte, dass sie den NWM-Osten im Blick habe. In Sachen Radwege kann man den Kreisverantwortlichen nur zurufen: Neben der Hansestadt und der Ostseeküste gibt es auch noch das Hinterland um Warin und Neukloster!


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