Warin : Memory und Ente aus der Zeitung

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Die zukünftigen Schulanfänger aus der Kita „Regenbogen“ in Warin werden spielerisch an die Tageszeitung, Buchstaben und Zahlen herangeführt.

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28. Februar 2014, 00:00 Uhr

Verschieden große, schwarze Buchstaben auf hellem Untergrund kleben auf einem grünen Plakat an der Wand im Atelier der Evangelischen Integrativen Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Warin. Es sind Buchstaben aus der Tageszeitung. Sieben Namen sind dort daraus zusammengesetzt. Genauso viele Kinder der Kita sind es auch, die beim Medienprojekt „Zeitung in der Kindertagesstätte“ (Zikita) des Zeitungsverlages Schwerin mitmachen. Vier Wochen lang bekommen sie jeden Tag die Schweriner Volkszeitung geliefert, bis zum 7. März läuft das Projekt noch. Die sieben Kinder sind diejenigen, die in diesem Sommer eingeschult werden. Mit dem Projekt werden sie spielerisch an Schriftsprache, Zahlen und an die Tageszeitung herangeführt. Lesen können sie natürlich noch kaum, aber schon Buchstaben sowie Zahlen erkennen. Bei Zikita basteln die Vorschüler viel mit ihrer Erzieherin Christiane Roscher und schneiden Dinge aus der Zeitung aus. An einer weiteren Wand im Atelier wurden viele ausgeschnittene Bilder und kleinere Texte aufgehängt.

Gestern stand jedoch etwas anderes auf dem Programm: Tags zuvor wurden die Zeitungen nach Zahlen durchsucht und diese herausgeschnitten. Nun wurde daraus ein Memory-Spiel gebastelt. Die sechs Kinder, eins fehlte, schnitten und klebten fleißig und achteten dabei auch darauf, dass die Journalistin nicht nur danebensitzt und zusieht, sondern auch mit bastelt. Paul holte extra einen bunten Pappbogen, aus dem die Spielkarten herausgeschnitten werden sollten. Doch die Kinder haben auch schon viele andere Sachen mit der Schweriner Volkszeitung gemacht.

Besonders stolz sind sie auf ihre Zeitungs-Ente. „Wir haben erst einen Ball aus der Zeitung gemacht und dann die einzelnen Körperteile geknüllt“, weiß Gesa zu berichten. „Dann haben wir das mit Kleber zusammengekleistert“, erklärt Paul, der sofort aufsprang, um den Eimer mit dem Tapetenkleister zu holen und zu zeigen. „Aber die Beine fehlen noch!“, meinen die Kinder. Das solle an einem anderen Tag folgen.

Natürlich waren die Vorschüler auch neugierig und wollten wissen, was ein Journalist so macht, jetzt, wo sowieso gerade einer bei ihnen in der Kita war. Ihrer Erzieherin fällt auf, dass die Gruppe sich jeden Tag auf die Arbeit mit der Tageszeitung freue.

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