Warin : Mehr Leben in der Stadthalle Warin

Die Wariner Stadthalle soll künftig vielfältiger Genutzt werden.
Die Wariner Stadthalle soll künftig vielfältiger Genutzt werden.

Neue Veranstaltungsreihe mit Vorträgen und Diskussionen startet noch im Februar

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20. Februar 2018, 05:00 Uhr

Pfingsten 2017 wurde die Wariner Stadthalle im Rahmen von „Kunst offen“ ihrer Bestimmung übergeben. Dabei erlebten die Besucher gleich eine zweifache Premiere: die restaurierte Turnhalle und die Gemeinschaftsausstellung von Brunhilde Handorf, Petra Sticklorat, Harry Sticklorat und Christoph von Fircks. Sie hatten zuvor noch nie gemeinsam ausgestellt.

Für dieses Jahr ist zu Pfingsten vom 19. bis 21. Mai eine Neuauflage geplant. Die Organisationsfäden hält Petra Sticklorat in den Händen. Mit dabei sind wieder ihr Mann Harry sowie Brunhilde Handorf. Das Quartett komplett macht diesmal die Jülchendorferin Angela Preusz.

Zudem ist die Fortsetzung der letztjährigen Advents- café-Premiere in der Stadthalle bei Bürgern in Warin und aus den Ortsteilen erwünscht. Der Wariner Frauentreff, der sich auch sonst bei diversen Veranstaltungen in der Zwei-Seen-Stadt einbringt, hatte sich des Adventscafés angenommen.


Von Kommunalpolitik bis Mensch und Hund

Und dennoch verträgt das neue städtische Schmuckstück noch deutlich mehr Aktivitäten, um die Stadthalle in vielfältiger Form zu nutzen. Neben kommunalen Termine wie Neujahrsempfang und öffentlichen Stadtvertretersitzungen – die nächste findet heute ab 17 Uhr hier statt – soll die Stadthalle jetzt auch für Vorträge genutzt werden. „In den dunkleren Monaten“, so Bürgermeister Michael Ankermann gegenüber SVZ. Die Idee ist dabei, in den Monaten Oktober/November sowie Februar/März 14-tägig solche Veranstaltungen am Freitagabend jeweils ab 19 Uhr anzubieten. Dezember und Januar wurden wegen der Advents- und Feiertage sowie deren „Nachwehen“ zu Beginn eines neuen Jahres ausgespart.

Nachdem man es 2017 terminlich nicht mehr geschafft habe, beginnt die neue Reihe am 23. Februar. Die Themen, zumindest die der ersten drei Vorträge in diesem Winter, sind breit gefächert. Den Anfang macht der Wariner Arp Fitschen, Referent beim Städte- und Gemeindetag Mecklenburg-Vorpommern. Sein Thema lautet: „Wie funktioniert Kommunalpolitik“. Nach einem 30- bis 40-minütigen Vortrag besteht dann die Möglichkeit zu Fragen und zur Diskussion.

Im März geht es dann um Landwirtschaft beziehungsweise um Hunde. Am 9. März spricht der Vorstandsvorsitzende der Wariner Pflanzenbau eG, Wolf-Dietmar Vetter, zur „Wahrnehmung der Bevölkerung, dass überall Mais auf den Feldern steht“. Dem sei nicht so. Doch die Menschen nehmen dies anders wahr, „wegen des gelb blühenden Rapses. Und die Maisfelder wirken wie eine grüne Wand“, sagte Vetter gegenüber SVZ.

Und am 23. März heißt es dann: „Was will mein Hund eigentlich von mir!“. Herbert Kasten, der in Bolz gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Helga Kastirke die Hundeschule und -pension „Homocanidicus“ unterhält, spricht über die Mensch-Tier-Beziehung. Dieses dürfte nicht nur für Hundefreunde spannend werden.


Für Privatfeiern bisher nicht vorgesehen

Die Vergabe der Stadthalle ist laut der Nutzungs- und Gebührenordnung bisher neben den kostenlosen Veranstaltungen in Trägerschaft der Kommune vorbehalten für Verbände und Vereine (Gebühr: 150 Euro/Tag) sowie bei kommerziellem Charakter (300 Euro/Tag). Private Feiern in der Stadthalle sind bisher u.a. aus versicherungstechnischen Gründen nicht vorgesehen.
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