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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 04:35 Uhr

Brüel : Mec-Serien treffen Geschmack

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Brüeler Freizeitmöbel-Hersteller hat einen neuen Außentisch mit abklappbarer Platte und einen hochwertigen Stapelstuhl erfolgreich am Markt platziert.

svz.de von
erstellt am 25.Mai.2014 | 19:00 Uhr

Die Tischplatte lässt sich abklappen, das Gestell aber bleibt stehen. Gerade im gewerblichen Gebrauch, etwa im Bistro oder Café, ist das von Nutzen. Denn so brauchen die Tische nicht ständig hin und her geräumt zu werden, ihre Platten sind dennoch vor Schmutz geschützt. Voll einklappbare Außentische müssen beiseite gestellt werden. Doch nicht nur für den Gastrobereich, sondern auch für Garten und Terrasse werden diese Tische angeboten.

Die MFG Mecklenburger Freizeitmöbel GmbH Brüel nahm die selbst entwickelte Mec-Slim-Tischserie dieses Jahr in die Serienproduktion. Mec steht für Mecklenburg und Slim für die formschöne, extra dünne Outdoor-Tischplatte. Eine kippbare Platte habe es schon gegeben, „aber nicht so“, sagt Geschäftsführer Gerhard Diedrich.


Rechtlich geschützt als Gebrauchsmuster


Ein großes Handelshaus habe die Neuentwicklung gleich „positiv angenommen“ und diese Saison rund 30 Prozent mehr Tische geordert als beim Vorgängermodell. Mec-Slim sei „patentrechtlich als Gebrauchsmuster geschützt“, so Diedrich. Auf diese Weise solle verhindert werden, dass jemand die neuen Details „abkupfert“. Ein Patent könne nur für ein Produkt beantragt werden, das es vorher noch gar nicht gab.

Gut angekommen bei einer Baumarktkette sei auch die zweite Neuheit des Brüeler Unternehmens: Mec-Top, ein hochwertiger Stapelstuhl. „Von null auf 1000 ist nicht schlecht“, so der Geschäftsführer. Die Aussichten fürs nächste Jahr stünden ebenfalls gut. Die Kundengespräche würden derzeit auf Hochtouren laufen. Zunächst mache der Hersteller ein bebildertes Angebot. Wenn der Kunde
eine Ausmusterung anfordere, wie es in der Fachsprache heißt, ein Muster eben, sei dies ein großer Schritt zum Vertrag. Denn Ausmusterung bedeute nicht, aus dem Geschäft heraus zu sein, sondern genau das Gegenteil, erklärt Diedrich.

Für Außenstehende sei das etwas verwirrend. „Das ist genauso bei den Bezugsstoffen. Sortiert bedeutet alles durcheinander. Was allgemein als sortiert verstanden wird, sind fixe Dessins.“

Bis Ende Juli wird noch mit voller Kapazität produziert. Bis in den Mai liefen die Linien in beiden Werken zweischichtig, selbst sonnabends und an den Brückentagen. Im Werk 1 in der Sternberger Straße werden die Neuentwicklungen und Sonderserien gefertigt, im 2012 eröffneten Werk II im Gewerbegebiet an der B 104 Stapelstühle aus Streckmetall, Gartentische und Entspannungsliegen in Großserien. Freizeitmöbel Brüel liefert an den Großhandel, Baumärkte und Discounter in Deutschland und darüber hinaus. In der Nähe gäbe es keinen gewerblichen Kunden. „Wir gehören 100 Prozent zum überregional produzierenden Gewerbe. Bei Investitionen wirkt sich das günstig auf die Höhe von Fördermitteln aus“, sagt Gerhard Diedrich.


Für nächste Saison Schockfarben im Test


Das zeitige Frühjahr sei „wie ein Segen“ gewesen, die milde Witterung schon früh habe sich äußerst postiv bemerkbar gemacht. Ganz im Gegenteil zum Vorjahr, die Branche sei eben sehr „wetterfühlig“. Zu langfristigen Verträgen seien zusätzliche Aufträge gekommen. Mittlerweile liege der Höhepunkt der Auslieferungen hinter dem Betrieb.
80 Prozent der Ware seien raus. Gerechnet werde von September bis August. Diedrich erwartet eine Umsatzsteigerung von acht bis zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Trend lägen in diesem Sommer bei fast allen Erzeugnissen bedeckte Farben wie Anthrazit und Grautöne, bei Liegen auch Gestelle in Silber und die Bezüge in Taupe oder Schwarzgrau. Für die nächste Saison wolle der Betrieb auch ein paar knallige „Schockfarben“ testen, etwa Zitrone oder ein „knackiges Rot“ – und auf die Reaktion warten.

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