Sternberg : Martin Luther und die Musik

Die Solideisten: Norbert Kohlhaus, Klaus Holzweißig, Juan Carlos Navarro, Pauline Weiche, Viktoria Wilson, Almuth Höhnel (v.l.) in der Sternberger Stadtkirche.
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Die Solideisten: Norbert Kohlhaus, Klaus Holzweißig, Juan Carlos Navarro, Pauline Weiche, Viktoria Wilson, Almuth Höhnel (v.l.) in der Sternberger Stadtkirche.

Ökumenischer musikalischer Gottesdienst zum Reformationsjahr in der Sternberger Stadtkirche

svz.de von
06. September 2017, 12:00 Uhr

Am 31. Oktober jährt sich zum 500. Mal der Anschlag der 95 Thesen Martin Luthers an der Schlosskirche zu Wittenberg – ein Ereignis, das Deutschland, Europa und die Welt veränderte. In vielen Veranstaltungen wird im Jubiläumsjahr die Rolle der Reformation, das Wirken des Reformators Martin Luther thematisiert. Gesprächsrunden, thematische Konzerte, eine Ausstellung in der Winterkirche hat die evangelische Kirchgemeinde unter anderem im Verlauf des Jubiläumsjahres organisiert. Am vergangenen Sonntag wurde eingeladen zu einem ökumenischen musikalischen Gottesdienst.

Es war eine Stunde der Andacht, des Besinnens und des musikalischen Genießens.

Das musikalische Wirken Martin Luthers ist nicht nur greifbar durch viele Kirchenlieder, die er selbst komponiert und getextet hat. Pastorin Katrin Teuber vermittelte in ihren einführenden Worten zum Thema viel Interessantes über die Auswirkungen der Beschäftigung Luthers mit der Musik, von der Gestaltung der Gottesdienste, der konfessionsübergreifenden Wirkung bis hin zur Weiterentwicklung seines musikalisch-reformatorischen Erbes durch große Komponisten in den folgenden Jahrhunderten. Nicht von ungefähr hatten die Dresdner Solideisten unter Leitung von Dr. Klaus Holzweißig ihrem Beitrag zu diesem Gottesdienst den Titel „Luther und Bach“ gegeben. (SVZ berichtete über das Vokalensemble, das tags zuvor ein Konzert in der Ruchower Kirche gegeben hatte.) Zwei anspruchsvolle Motetten von Luther und J.S. Bach (Non moriar sed vivam – Ich werde nicht sterben, sondern leben / Teile der Motette Jesu meine Freude) standen am Beginn ihrer Musikauswahl. Das war Vokalmusik in klanglicher Vollendung.

Mit wundervoller Altstimme und lupenreinem Sopran-Solopart glänzten Pauline Weiche und Almuth Höhnel danach bei Felix Mendelssohn Bartholdys „Herr, wir traun auf deine Güte“ und John Rutters „Et misericordia“.

Luther-Lieder und gemeinsamer Gesang durften in diesem musikalischen Gottesdienst nicht fehlen. 


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