Tempzin : Marktfein rund um Klosterkirche

Rund um die Klosterkirche in Tempzin wurde Laub geharkt. Harald Brinckmann (l.), Wolfgang Seewald und Marco Ihde (im Radlader), alle Drei aus der freiwilligen Feuerwehr, sind nun bei den letzten Handgriffen.
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Rund um die Klosterkirche in Tempzin wurde Laub geharkt. Harald Brinckmann (l.), Wolfgang Seewald und Marco Ihde (im Radlader), alle Drei aus der freiwilligen Feuerwehr, sind nun bei den letzten Handgriffen.

Gut 25 Helfer waren an der Tempziner Klosterkirche im Einsatz. Der jährliche Adventsbasar findet am 29. November statt.

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16. November 2014, 18:03 Uhr

Das Dorf soll schön aussehen und ganz besonders, wenn viele Besucher kommen, meint Dörte Gratz, Vorsitzende des Fördervereins „Antoniter-Hospital-Tempzin“. Das wird sicher wieder am 29. November so sein beim jährlichen Adventsbasar in der Klosterkirche.

Am Sonnabend beteiligten sich gut 25 Helfer von Förderverein und Kirchengemeinde, aus Tempzin und Zahrensdorf, am Herbstputz, um das umfängliche Laub aus der Klosterruine, vom Friedhof und den Flächen rund um die Kirche weg zu bekommen. Technik stellte die Landwirtschaftsgesellschaft (LWG) Zahrensdorf. Das Gras bekam seinen letzten Schnitt. Dabei hatte der Zahrensdorfer Sieghard Dörge vorige Woche mit seinem Rasentraktor allerhand Vorarbeit geleistet. „Sonst wären wir auch mit den erfreulich vielen Helfern nicht so zügig fertig geworden. Im hohen Gras hätte es sich ganz schlecht geharkt“, weiß Gratz aus Erfahrung. Die meisten Blätter seien von den Bäumen, sagt sie, so dass das Areal beim Adventsmarkt ordentlich aussehen sollte.

An dem Sonnabend verwandelt sich die Klosterkirche ab 13 Uhr in eine kleine Einkaufsmeile, die überwiegend selbst gefertigte Artikel und eine überaus gemütliche Atmosphäre bietet, unabhängig vom Wetter. Manche seien mit ihren Ständen jedes Mal dabei. Auch neue Gesichter werden zu sehen sein, kündigt die Vereinsvorsitzende an. Deren Anmeldungen würden vorliegen, auch die anderer, die ausgesetzt hätten und nun wieder dabei seien. So wie Rita Klammer aus Brüel, die vor Jahren Artikel aus ihrem damaligen Geschäft angeboten habe und seit 2013 mit Honigerzeugnissen wieder vertreten sei. Eines der neuen Gesichter komme aus Kuhlen, sagt Dörte Gratz. An dem Stand gäbe es selbst gefertigte LED-Leuchten. Ein Wariner komme – auch das erste Mal – u. a. mit Metallarbeiten. Arno Diederichs aus Jesendorf mit Holz- und Drechselarbeiten sowie der Zahrensdorfer Karl Giesler mit Schwibbögen und großen Pyramiden seien dagegen vielen bekannt. Dagmar Krämling aus Dassow war im Vorjahr mit handgestrickten Puppen, selbst gebundenen Büchern, Malarbeiten und Fotografien erstmals vertreten. Ihr habe der Tempziner Adventsmarkt „super“ gefallen, vor allem die familiäre Atmosphäre, erzählt Dörte Gratz . „Die Frau hat die ganze Familie begeistert. Ihr Mann, der Geschichten und Gedichte schreibt, und die Tochter kommen diesmal auch.“ Ein musikalisches Programm begleitet den Adventsbasar.

Am 21. und 22. November ab 9 Uhr basteln Mitglieder des Fördervereins Gestecke zum Verkauf. Wer Lust hat, kann gern helfen. Am 27. November ab 19 Uhr werden im Saal der LWG selbst gebackene Kekse eingetütet. Der Verein hofft auf zahlreiche Spenden. Und am 28. November wird die Kirche weihnachtlich geschmückt.

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