Zurow : Manöver Schneeflocke – es passte

Beim Schlauchzielwerfen trifft Gruppenführer der 3. Gruppe aus Glasin, Pascal Trede (16/M.) sofort ins Tor. Mit dabei: Isabell Wittke (13) und Maximo Dumonti (10). Fotos: KERSTIN ERZ
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Beim Schlauchzielwerfen trifft Gruppenführer der 3. Gruppe aus Glasin, Pascal Trede (16/M.) sofort ins Tor. Mit dabei: Isabell Wittke (13) und Maximo Dumonti (10). Fotos: KERSTIN ERZ

Wetter machte dem Motto des Jugendfeuerwehr-Wettbewerbs diesmal alle Ehre. Marschstrecke wurde aber wegen der Kälte verkürzt.

svz.de von
04. März 2018, 22:20 Uhr

Der letzte Samstag stand im Zeichen des Manövers „Schneeflocke“ und endlich passte mal das Wetter – vielleicht ein bisschen zu kalt, aber darauf richteten sich die Organisatoren des Feuerwehramtsbereichs Neukloster-Warin ein.

Zurows Bürgermeister Eckhardt Stelbrink stellte den Gemeindesaal für die 160 jungen Feuerwehrkameraden und ihre Betreuer zur Verfügung und die Marschstrecke, auf der sieben Stationen zu absolvieren waren, wurde von etwa sieben Kilometer auf knapp vier Kilometer verkürzt. Gefragt waren auf dem Marsch das Kuppeln von vier Sauglängen, eine Bockleiter bauen, eine Erste-Hilfe-Station, Gerätetraining – das Holen verschiedener, angesagter feuerwehrtechnische Geräte –, Schlauchzielwerfen, Finde den Fehler (vier Dinge, die nicht in den Wald gehören) und Kuppelpuzzel. Bei Letzterem waren feuerwehrtechnische Geräte so zusammenzusetzen, das kein Teil übrig bleibt.

Der Wissenstest fand dann im Warmen, im Gemeindesaal statt, wo alle Akteure von der Freiwilligen Feuerwehr Zurow auch mit heißen Getränken und zum Mittag mit einer heißen Kartoffelgemüsesuppe aus der Gulaschkanone versorgt wurden.

„Dies ist eine Veranstaltung des Feuerwehramtsbereiches Neukloster-Warin, die wir schon seit Jahrzehnten machen. Sie soll ein Winterhöhepunkt sein und die Jugendwehren sowie ihre Jugendwarte und Betreuer mal wieder zusammenbringen. Außerdem dient dieser Marsch zur Auffrischung des technischen und theoretischen Wissens“, erklärte der langjährige Hauptorganisator und stellvertretende Amtswehrführer, Rainer Müller aus Krassow.

„Im vergangenen Jahr begingen die Jugendwehren Jesendorf und Zurow ihr 25-jähriges Jubiläum. Deshalb hatten wir 2017 das Manöver in Jesendorf und dieses Jahr in Zurow durchgeführt. Und diesmal passte es wegen der extremen Kälte hier in Zurow ja super, weil es hier diesen großen, warmen Saal gibt. Alles verlief letztlich ohne Probleme. An den Stationen haben wir diesmal auch sehr viel Wert auf Disziplin gelegt“, so Rainer Müller. „Da mussten wir bei dieser und jener Gruppe schon mal einen Strafpunkt geben.“

„Aber, beim Manöver Schneeflocke geht es nicht vorrangig um Platzierungen“, ergänzte Amtswehrführer Lars Krasemann aus Neukloster. „Jede Mannschaft bekommt eine Urkunde und ein paar kleine Präsente. Und alle Kinder haben sich ganz viel Mühe gegeben und gekämpft.“


Siegerehrung: Züsow 1 vor Neukloster 2

Bei der abschließenden Siegerehrung nach dem Mittagessen wurden allerdings die erreichten Gesamtpunkte verlesen und daraus ergab sich, dass die beste Mannschaft in diesem Jahr Züsow 1 mit 361,34 Punkten war, gefolgt von Neukloster 2 mit 424,92 und Lübberstorf/Glasin 3 mit 460,38 Punkten. Es reihten sich weiter ein: Züsow 2, Neukloster 1, Jesendorf, Krassow, Zurow, Lübberstorf/Glasin 2, Lübberstorf/Glasin 1 und Warin.

Dass die Wehren des Amtes Neukloster-Warin nicht unter Nachwuchsmangel leiden, sieht man an den Gruppenbildungen. „Lübberstorf/Glasin hätte noch eine vierte Mannschaft mitbringen können. Auch Neukloster ein dritte“, so Rainer Müller. Erfreulich ist auch, dass Züsow mit zwei Mannschaften anrücken konnte.

Den Kindern wie auch den Betreuern hat das Manöver „Schneeflocke“ 2018 wieder viel Spaß bereitet, alle freuen sich schon auf die nächsten Höhepunkte des Jahres. Diese sind der Amtsausscheid der Erwachsenen am 5. Mai, der Ort steht allerdings noch nicht fest, sowie der Amtsausscheid der Jugendwehren mit anschließendem Zeltlager in Neukloster am 23. Juni.




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