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Fit 2017 - allein oder im Verein : „Man muss nur wirklich wollen“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zahrensdorferin Katja Dörge ist dreimal die Woche im Kraftraum des TAV Brüel.

von
erstellt am 18.Jan.2017 | 12:19 Uhr

Alles fing mit Sohn Manuel an, der unbedingt Kraftsport betreiben wollte. Damals noch 16-jährig, ging das aber nicht allein und so kam Papa Toralf Dörge aus Zahrensdorf mit zum Turn- und Athletenverein (TAV) Brüel. Das war vor nunmehr zwei Jahren. „Zu Hause wurde ich dann bearbeitet, ich solle doch mitkommen“, erzählt Katja Dörge. Dies ist anderthalb Jahre her…

Mittlerweile kann Katja Dörge, die beruflich bei DB Dialog in Schwerin tätig ist, es sich nicht mehr anders vorstellen als „dreimal die Woche, montags, mittwochs und freitags“ etwas für ihre Fitness zu tun. „Mindestens eine Stunde lang und danach wird schön geduscht. Je nach Schicht: Bei Spätdienst morgens und ansonsten eben abends komme ich her. Und am Montag geht es hier auch noch in die Sauna“, freut sich die Zahrensdorferin am Sonnabend beim Tag der offenen Tür des TAV Brüel. Sie habe „einen Bürojob, sitze den ganzen Tag. Da brauch’ ich einen Ausgleich.“

„Ich bin begeistert, habe es nie bereut“

Etwas für sein körperliches und geistiges Wohlbefinden zu tun, kann jeder. Davon ist Katja Dörge überzeugt: „Wer sagt, er habe keine Zeit, dann ist das nur eine Ausrede. Man muss es nur wirklich wollen.“ Nicht selten steht da freilich der innere Schweinehund im Wege. Und manchmal hilft da auch, wie bei den Dörges, eben ein kleiner familiärer Schubser. „Die haben eine Super-Idee gehabt, ich bin begeistert, habe es nie bereut.“ Wenn das kein Kompliment an die Adresse ihrer beiden Männer ist?! Die Zahrensdorferin findet es toll, ganz in der Nähe beim TAV Brüel solch ein breites Angebot vorzufinden. „Nach Schwerin und Wismar zu fahren, ist keine Alternative“, betont sie.

Rehasport ist nicht nur etwas fürs reifere Alter

Neuerdings sind die Dörges in Sachen Fitness komplett. Tochter Lucy, 14, wurde beim Rehasport angemeldet. Klingt erst einmal überraschend, doch Rehasport ist nicht nur was fürs reifere Alter.

Das bestätigt auch Sibylle Lange, die in den vergangenen Monaten zusammen mit Harry Barth und Heidi Unruh in Güstrow den so genannten Übungsleiter-B-Schein für Rehasport/Orthopädie erfolgreich abgelegt hat und seit Jahresbeginn in Brüel nun Rehagruppen aufbaut.

„Eine Gruppe ist schon voll, eine zweite ist gerade im Entstehen“, so Sybille Lange. Ihr Kurs läuft immer montags und donnerstags um 18 Uhr. Und auch Harry Barth, der sich weit über die Kleinstadt hinaus als erfolgreicher Gewichtheber und -trainer einen Namen gemacht hat, will mit einer Rehagruppe starten – immer mittwochs 14.30 Uhr. „Fitness ist sehr hilfreich gerade bei körperlichen Einschränkungen. Ich kenne und sehe genügend Leute, auch jüngere, die da deutliche Defizite haben – Rücken, Knie, Schulter.“

Die Physiotherapeuten schafften das mit dem Rehasport nicht mehr, „weil es zu wenige Therapeuten gibt. Da warte man lange auf einen Termin“, so Sybille Lange. Der Bedarf nach Rehasport beim TAV sei da: „Ich bin von Frauen angesprochen worden.“ Dabei ist die Sache etwas für beiderlei Geschlechter. In ihrer Gruppe seien 60 Prozent Frauen und 40 Prozent Männer.

Beate Duhr („Großes D und kleine uhr“, sagt sie zur Schreibweise) aus Brüel kam mit einem ärztlichen Rehasport-Bescheid und nahm ein TAV-Anmeldeformular mit. „Ich war schon mal Mitglied. Beruflich stehe ich den ganzen Tag. Ich brauche Bewegung, was für den Rücken“.

Am Samstag gewann der TAV Brüel insgesamt vier neue Mitglieder, zählt somit jetzt 63. 


NEUE SERIE: Fit 2017 – allein oder im Verein


Viele Kalorien und damit ggf. auch einige Pfunde mehr  wieder abzubauen, ist ein beliebter Vorsatz fürs neue Jahr. Neben maßvollerem und durchaus  gesünderem Essen  stehen auch sportliche Aktivitäten gleich welcher Art mit obenan. Dies kann der Besuch eines Fitnessstudios ebenso sein wie  Sport mit Gleichgesinnten in einem Verein bzw. einer Gruppe ohne Mitgliedschaft. Oder man hält es mit einem regelmäßigen längerem Spaziergang – ob beim Nording Walking oder einfach ganz ohne Stöcker etc.

Egal wie. Lassen Sie, liebe Leser, es uns wissen:

Wie halten Sie sich fit? Wie werden Sie „Fit 2017“ bzw. bleiben es? Allein? Oder lieber mit Gleichgesinnten (ggf. im Verein), weil so der Kampf gegen den inneren Schweinehund leichter fällt?

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  • SVZ Sternberg
    Am Markt 2
    19406 Sternberg
  • E-Mail: sternberg@svz.de
  • Stichwort: Fit 2017
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