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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 21:41 Uhr

Warin : Malve blüht bis zum ersten Frost

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Friedrich Wilck bekam sein Prachtexemplar als Steckling von der Nachbarin.

von
erstellt am 20.Okt.2017 | 11:49 Uhr

Malven können recht hoch wachsen, 1,50 bis zwei Meter sind keine Seltenheit, und dadurch sind sie sehr windanfällig. Darum sollte man sie stützen und festbinden oder in eine geschützte Ecke wie bei Friedrich und Christine Wilck im Wariner Eichensteig pflanzen. „Ich bin 1,80 Meter groß“, sagt Friedrich Wilck, sich neben seine Pflanze stellend. Bis in die Spitze dürften es gut und gerne zweieinhalb Meter sein.

Die tief wurzelnde Pflanze sieht nicht nur imposant aus, sie ist auch ein Insektenfreund: Hummeln und Wespen umkreisten die Blütenpracht und holten sich den Nektar. Sie blüht fast das ganze Jahr durch, „bis zum ersten Frost“, so Christine Wilck.

Was das für eine Malvenart ist – es gibt bis zu 30 –, wissen beide allerdings nicht. Die Malve habe er vor zwei Jahren von seiner Nachbarin Eva Gerlach als Steckling bekommen. „Unsere Malve muss einen sehr guten Standort haben, ihre reicht mal gerade über den Zaun“, sagt der Rentner, der im kommenden Monat seinen 80. Geburtstag feiert. Die Blume will gepflegt sein, muss nahezu täglich gegossen werden, „sie braucht anfangs viel Wasser“, ergänzt seine Frau.

Friedrich Wilck hat in der Familie den grünen Daumen. Auf dem Grundstück des seit 2011 gemieteten Anwesens wirkt lediglich die Kletterrose gleich neben der Malve eher kümmerlich. „Vielleicht verträgt sie die Nachbarschaft nicht“, mutmaßt der Wariner, der einst in Sternberg als Elektriker beim Transportgerätebau arbeitete und dann als Vorruheständler mit seiner Frau 1993 nach Ventschow zog.

Die Malven im Wariner Eichensteig stammen aus England. „Dort lebt mein Bruder. Im Juli 1999 war ich erstmals dort und brachte einen Ableger mit“, erzählt Eva Gerlach. Inzwischen hat der viele weitere – nicht nur bei den Wilcks. „Immer wieder verschenke ich etwas“, so Gerlach. Ihre Malve war übrigens „anfangs auch bestimmt so hoch wie die jetzt bei den Wilcks“. Die Blume überwintere, wenn sie ein bisschen geschützt stehe.

 

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