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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

17. Oktober 2017 | 19:16 Uhr

Ventschow : Magnet für eine ganze Region

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

SG Ventschow zieht Interessierte von Warin bis Schimm und Jesendorf bis Retgendorf an / Verein warb am „Tag der offenen Sporthalle“.

von
erstellt am 18.Okt.2015 | 22:31 Uhr

Was wäre Ventschow ohne seinen Sportverein? Gemeindevertreterin Ramona Gabler, die sportlich aktiv am hohen Netz bei den Volleyballern der SG Ventschow ist, bringt es auf den Punkt: „Der Sportverein ist Dreh- und Angelpunkt für den Zusammenhalt in der Gemeinde. Auf der anderen Seite machen der Bürgermeister (Dieter Voß – d. Red.) und die Gemeindevertretung vieles möglich.“

So leistet sich Ventschow bewusst weiter seine Sporthalle, obwohl man seit Jahren kein Schulstandort mehr ist. Die 2014er-„Frischzellenkur“ der 1977 als Initiativbau des Ventschower Betonwerks errichteten Halle kostete fast 92 000 Euro, darunter waren 32 100 Euro Fördermittel vom Land. Eingeflossen in den Umbau sind zudem über 12 000 Euro an Sach- und Geldspenden.

Nach der nochmaligen Regress-Versiegelung des Parkettbodens im Sommer, beim ersten Mal war das schief gegangen (Stumpfheit hier, Rutschgefahr da), lud der Verein am Freitagabend zum „Tag der offenen Sporthalle“  ein. Die SG präsentierte sich – unterstützt vom NWM-Kreissportbund sowie dem Präventionsrat des Landkreises – mit ihren Abteilungen Fußball (Senioren und Kinder), Reiten, Kindertanz, Frauensport, Frauenfitness, Volleyball, Tischtennis und Klettern.

Die 80 m2 große Kletterwand ist das neue Highlight in der Halle. „Die wollten wir mit dem heutigen Tag der Öffentlichkeit präsentieren“, so SG-Vorsitzende Cindy Post, die mit Ablauf und Zuspruch insgesamt „sehr zufrieden“ war.

Die Indoor-Kletterwand war vor allem von Mädchen und Jungen so frequentiert, dass André Dahl, einer der beiden Kletterchefs, schon etwas ins Grübeln kam: „Wenn die alle wiederkommen, dann müssen wir sehen, wie das noch zu händeln ist.“

Für sich warb u.a. auch die Frauensportgruppe mit ihren aktuell 25 Mitstreiterinnen. Seit einem Vierteljahrhundert geleitet von der Warinerin Angelika Lieder. „Ich gehöre schon zum Inventar“, bemerkt diese lächelnd. Die Frauen kommen aus Ventschow natürlich – aber auch aus Nisbill, Warin, Wilhelmshof, Bibow und Rubow… „Sport ist wichtig, plus die Geselligkeit ist wichtig“, umschreibt die Ventschowerin Sieglinde Harnack das Geheimnis der Truppe.

Lieder & Co. stehen stellvertretend für den Verein insgesamt. Die SG Ventschow mit ihren ca. 180 Mitgliedern ist längst zum Anziehungspunkt für eine ganze Region geworden – von Warin, Bibow und Jesendorf über Schimm, Rubow und Retgendorf. Zudem gewährt man den Kreisliga-Kickern des FSV Leezen „Asyl“ auf dem Ventschower Fußballplatz fürs Training und die Punktspiele.  

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