Kukuk : Lustige Riesenkartoffel aus Garten in Kukuk

Mit ein wenig Fantasie lassen sich in der Kartoffel, die Wilfried Lüß aus Kukuk in seinem Garten geerntet hat, unterschiedlichste Figuren erkennen. Und bei 1500 Gramm reicht sie allein für eine Mahlzeit. Die Mignonbatterie rechts daneben veranschaulicht die Größe so richtig.
Mit ein wenig Fantasie lassen sich in der Kartoffel, die Wilfried Lüß aus Kukuk in seinem Garten geerntet hat, unterschiedlichste Figuren erkennen. Und bei 1500 Gramm reicht sie allein für eine Mahlzeit. Die Mignonbatterie rechts daneben veranschaulicht die Größe so richtig.

Wilfried Lüß düngt den Boden mit Hühner- sowie Kaninchenmist und erntet stattliche Knollen. Wir suchen auch Ihre Fotos.

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28. August 2015, 21:02 Uhr

Da staunte Wilfried Lüß selbst, was er da in seinem Garten zutage holte. Die Riesenkartoffel sieht wirklich lustig aus. Jeder kann seiner Fantasie freien Lauf lassen, um ganz unterschiedliche Figuren zu erkennen. Und mit exakt 1500 Gramm, die die Knolle auf die Tischwaage brachte, könnte sie allein für die Mahlzeit einer kleinen Familie ausreichen.

Er habe schon 2014 verfolgt und verglichen, wenn die SVZ über ungewöhnliche Ernteergebnisse berichtete. „Da hatte ich schon große Kartoffeln“, sagt der Gartenfreund aus Kukuk. Manche davon hätten mit ihrem Gewicht wohl in die Rekordliste kommen können, meint Lüß. Doch das jetzige Exemplar übertreffe alle aus dem Vorjahr deutlich.

Salzgurken aus eigenem Anbau

Einige weitere stattliche Knollen habe er noch geerntet, aber längst nicht so groß, eher 700 bis 800 Gramm schwer. Außerdem seien
Figuren dabei – Birne, Stiefel, Ente. Eine Knolle sehe aus wie der Kopf eines Tieres. „Ich habe gerade alle durchsortiert, weil vom Herausnehmen welche angeschlagen sind. Die kommen zuerst in den Kochtopf.“

Ein Geheimrezept für die großen Kartoffeln habe er nicht. „Ich grabe nur Mist von meinen Hühnern und Kaninchen unter, manchmal noch ein bisschen von den Schafen im Verein, wenn genug anfällt. Was anderes habe ich nicht“, erklärt Wilfried Lüß. Chemie komme nicht in den Boden.

Im Garten hinter dem Haus baue er verschiedenes Gemüse für den Eigenbedarf an, auch Erdbeeren sowie Futtermöhren und Rüben für das Kleinvieh. „Dies ist ein gutes Gurkenjahr. Davon habe ich momentan reichlich. Die lege ich auch selbst ein. Wenn Besuch kommt, werde ich oft nach meinen Salzgurken gefragt“, so Lüß.

Seit Juli sei er Rentner, nach 40 Jahren im Gerüstbau und insgesamt 48 auf dem Bau. Nun bleibe ihm noch mehr Zeit für den Garten und das Angeln, sein zweites Hobby.

Die Riesenkartoffel übrigens bekomme noch etwas Zeit, bevor sie in den Kochtopf müsse.

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