Blankenberg : LUP-Kreis als „Raum der Zukunft“

Früher befand sich darin das Willkommensschild des Altkreises Parchim. Fotos: erge
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Früher befand sich darin das Willkommensschild des Altkreises Parchim. Fotos: erge

Neue Willkommensschilder an den großen Einfallsstraßen werden aufgestellt – auch an B 104 und B 192 im Sternberger Seenland.

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05. April 2017, 12:04 Uhr

Die Jahre vergehen: Seit 2011 bereits gibt es den Großkreis Ludwigslust-Parchim. Demnächst will man an wichtigen Einfallsstraßen Flagge zeigen in Sachen Willkommensschilder samt Botschaft.

So auch an der B 192 bei Blankenberg. Exakt 987 Meter hinter der ehemaligen Bahnlinie in Warin endet in Richtung Brüel der Nordwestkreis und beginnt der „Kreis LUP“. So steht’s – für Autofahrer leicht übersehbar – auf einem Leitpfosten. Der volle (Bandwurm-)Name Landkreis Ludwigslust-Parchim hätte hier natürlich keinerlei Platz gehabt.

53 Meter hinter dem „LUP“-Leitpfosten steht bereits ein Willkommensschild. Bisher allerdings nur der leere Rahmen. Darin befand sich einst die entsprechende Botschaft des Altkreises Parchim. Mit der Kreisgebietsreform war diese obsolet geworden und wurde rausgenommen. Gleiches passierte unter anderem, aus Güstrow kommend, an der Bundesstraße 104 kurz hinterm Abzweig Tieplitz an der Grenze zum heutigen Landkreis Rostock.

Seit 2011 waren die Schilder „nackig“. Das ändert sich nun. Heute um 14 Uhr stellt der Landkreis Ludwigslust-Parchim in Beisein von Landrat Rolf Christiansen sowie dem Beigeordneten Günter Matschoß an der Bundesstraße 321 in Höhe der A 24-Abfahrt Suckow/Marnitz, der Grenze zu Brandenburg, sein erstes Willkommensschild auf. In den kommenden Wochen folgen weitere 32 Schilder entlang der Kreisgrenze – darunter auch im Sternberger Seenland.

Das Grün auf dem neuen Willkommens-Logo (siehe Umfrage) soll dabei für die Natur stehen, das Blau für die Wasservielfalt und das Weiß für den frischen Wind. Hinzu kommt der Schriftzug „Raum für Zukunft“. Auch Briefköpfe, Visitenkarten, Internetauftritt und ähnliches werden künftig damit versehen sein.

Im Nordwestkreis wird laut Pressesprecherin Petra Rappen „derzeit nicht darüber nachgedacht“, Willkomensschilder wieder aufzustellen. NMW hatte welche vor dem 2011er-Zusammenschluss mit der Hansestadt Wismar. Diese wurden – wegen des neuen Landkreis-Wappens – abgebaut.  

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