Lenzen : Lohnenswert für die ganze Familie

Großes Interesse hatten die Besucher in Lenzen an den Pflanzen, hier zahlreiche Rosen.  Fotos: kerstin erz
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Großes Interesse hatten die Besucher in Lenzen an den Pflanzen, hier zahlreiche Rosen. Fotos: kerstin erz

Pflanz- und Topf-Tag auf dem „Marktplatz“ vor dem Gutshaus in Lenzen ist längst ein Besuchermagnet

svz.de von
03. Mai 2017, 06:00 Uhr

Der üppige Lenzener Pflanz- und Topf-Tag am 1.Mai ist mittlerweile zu einer guten Tradition für Jung und Alt, Gartenbesitzer und Liebhaber von Töpferwaren, aber auch Naturliebhaber aus der nahen und weiteren Region geworden. Kein Wunder also, dass die Leute  nur so einströmten auf den „Marktplatz“ vor dem Gutshaus. Viele nutzten das sonnige Wetter, um nach Lenzen per Fahrrad zu radeln und dabei die wunderbare Natur ringsherum zu genießen.

Auf dem  Pflanz- und Topf-Markt fanden die Besucher alles vor, was das Herz begehrte. Der Run ging natürlich zu den Pflanzenhändlern. Ob es Stauden, Kräuter, Sträucher oder Blumen waren, alles fand seine Interessenten. Ganz heiß begehrt waren Tomatenjungpflanzen verschiedenster Sorten und Farben von Gelb über Rot bis fast Schwarz.  Rosen, aber auch Deko für den Garten hatte z. B. Benno Piccenini aus Boddin  im Gepäck. Aus Drispeth kam Andreas Gebhard mit Orchideen und Heil- und Teepflanzen und aus der Nähe von Greifswald die Gärtnerei Gottschling mit Heil-, Küchen- und Gewürzkräutern.

Am Naturpark-Stand Nistkästen bauen

Aber auch an Dekorationen für den Garten waren die Leute interessiert. Ralf Eggert demonstrierte sogar vor Ort das Körbeflechten und hatte viele Beispiele seiner Kunst von der Brotschale angefangen über Körbe, Dekokugeln, Lampenschirme bis hin zum Gartenzaun, einschließlich geflochtener Hochbeete in seinem Repertoire. Gleich gegenüber die Schalen, Stullenbrettchen etc. waren beeindruckende Arbeiten aus Obsthölzer von Robby Winkler.Keine weite Anreise hatten die in Lenzen lebenden und arbeitenden Töpfer vom Werk I und II, also Jens-Peter Planke mit seinem Bunzlauer Braungeschirr und der Pflanzkeramik und auch Birgit Hasse und ihr Lebensgefährte Hanno Leischke brauchten ihre Arbeiten nur vor die Tür stellen. Ihre Stücke, wie das helle Porzellan, die Pflanzgefäße und  Waschbecken waren immer wieder dicht von Interessierten umringt.

Mal eben von nebenan aus Bolz bot Carola Damerow ihre  Geschirre mit grün-weiß-roter Reduktionsglasur an.

Der Naturpark Sternberger Seenland aus Warin hatte sich nicht nur eine Lehrfunktion auf die Fahne seines Standes geschrieben, sondern bot Kindern wie Erwachsenen auch die Möglichkeit, sich Nistkästen und -hilfen selbst zusammenzuzimmern und mitzunehmen.

Aber auch Wilma (11) aus Lenzen, Livia (11) aus Klein Raden und Frieda (10) aus Woserin hatten sich auf diesen Tag vorbereitet. Die Schulfreundinnen boten selbstgenähte Taschen, Beutel und Handytaschen an, fein säuberlich auf Mistgabeln und Holzharken präsentierend. Frieda hatte sogar von der elterlichen Bärlauchplantage frische Blätter mitgebracht.

Frittierte Insekten in der Krabbelbox

Was auf so einem Fest natürlich nicht fehlen darf, sind die kulinarischen Angebote, von denen es reichlich gab. Sei es gegrillte und gebackene Besonderheiten, Nudeln, Mediterrane Leckereien, Ziegenprodukte, Kaffee in verschiedensten Sorten und auch  italienisches Eis  – alles fand reißende Abnehmer. Nur mit einem Produkt hatten die meisten ihre Probleme:  frittierte Insekten in der Krabbelbox.

Das Kino vom Landfilm Lenzen e. V. im Gutshaus,  Bilder des Künstlers Martin Hoffmann aus Berlin und Hamburg ebendort und  Treckerrundfahrten mit  Fritz Prange komplettierten das   Angebot des Pflanz- und Topfmarktes und machten den Ausflug nach Lenzen zu einem schönen 1. Mai-Erlebnis.

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