Witzin : Logistik zum Wohle der Bürger

Bitte einsteigen! Feuerwehrfrau Manuela Huth gibt den Weg für Gerhard Medrow und Marco Glöckner (v.l.) frei. Acht Mitfahrplätze stehen zur Verfügung. Fotos: Traudel Leske
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Bitte einsteigen! Feuerwehrfrau Manuela Huth gibt den Weg für Gerhard Medrow und Marco Glöckner (v.l.) frei. Acht Mitfahrplätze stehen zur Verfügung. Fotos: Traudel Leske

Neuer Mannschafts-Transport-Wagen der Witziner Feuerwehr nimmt mittwochs ältere Bürger mit in die Stadt zum Arzt bzw. Einkaufen.

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05. März 2015, 17:15 Uhr

Es ist äußerst bürgerfreundliches Angebot der Witziner Feuerwehr für die einheimischen und die Loizer Bürger: In Absprache mit der Gemeinde haben Letztere seit dieser Woche die Möglichkeit, immer mittwochs mit dem neuen, gemeindeeigenen Feuerwehrauto, einem Mannschafts-Transport-Wagen MTW, mit nach Sternberg zu fahren, um Arztbesuche oder Einkäufe zu erledigen. Abfahrt ist jeweils um 9 Uhr ab der Bushaltestelle an der ehemaligen Schule. Dann führt die Route vorbei an der Bushaltestelle an der B 104 (9.02 Uhr), an der Bungalowsiedlung beim Trafo-Häuschen (9.04 Uhr). Und der letzte Zustieg vor Sternberg ist an der Haltestelle Loiz (9.10 Uhr) möglich. Auf dem großen Parkplatz Mecklenburgring an der B 104 ist erst einmal Halt. Von hier aus können die Mitfahrenden ausschwärmen und ihre Angelegenheiten erledigen. Um 11.15 Uhr ist von hier auch wieder Abfahrt in Richtung Witzin.

Diese Fahrten waren an Aushängen im Dorf zunächst als „Bürgerbus“ deklariert. Dem ist aber nicht so und wäre auch falsch interpretiert. Das möchte auch Eckardt Meyer, Leiter des Sternberger Ordnungsamtes, so verstanden wissen. Denn die Kameraden erledigen mit dem neuen Auto in erster Linie immer mittwochs ihre Pflichtaufgaben im Rahmen der Sicherstellung des Brandschutzes für Gemeinde und das Amt Sternberger Seenlandschaft. Außerdem werden Unterlagen des Bürgermeisters an die zuständigen Stellen in Sternberg zugestellt. Die Möglichkeit des Mitfahrens für ehemalige Feuerwehrangehörige und ältere Bürger der Gemeinde ist also nur ein angenehmer Nebeneffekt, gesehen vom Standpunkt der Logistik her. Denn warum sollte das Feuerwehrauto Leerfahrten hin nach Sternberg und zurück starten, wenn man Bürgern mit einer Mitfahrgelegenheit entgegenkommen kann?

Und befindet sich diese Initiative erst in der Testphase. Manuela Huth, Vorstandsmitglied der Witziner Feuerwehr, startete am Mittwoch zur „Jungfernfahrt“ dieser Art. Und während sie Behördengänge erledigte – zum Beispiel das bevorstehende Osterfeuer anmeldete –, gingen die Witziner zum Arzt bzw. zum Einkaufen.

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