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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 21:42 Uhr

Brüel : Löschfahrzeug kommt

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Feuerwehr erhält für ca. 300 000 Euro einen nagelneuen HLF 10.

svz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 14:26 Uhr

Für die Freiwillige Feuerwehr Brüel war zu Weihnachten Bescherung. Zwei Tage vor Heiligabend wurde der Auftrag für das nagelneue Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) 10 ausgelöst. „Endlich“, so Wehrführer Torsten Reiher, „das alte Fahrzeug ist von 1989 und hat seine Zeit gedient.“ Dabei handelt es sich um ein LF 16/12, Baujahr 1988, welches die Brüeler seit gut zehn Jahren im Dienst haben. Zuvor lief es bei der Werksfeuerwehr eines Chemiebetriebes in Heidelberg.

„Die Firma Rosenbauer aus Luckenwalde baut den HLF 10 nach unseren Wünschen auf“, ergänzt Reihers Stellvertreter Mathias Ohms. Das neue Fahrzeug koste, so Ohms, „ca. 300 000 Euro und wird u.a mit einem Hilfeleistungssatz für Verkehrsunfälle sowie mit Gerätschaften für die Brandbekämpfung ausgerüstet“. Dazu gehöre auch der Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2000 Litern für den so genannten ersten Löschangriff.

Mitte Mai hatte MV-Innenminister Lorenz Caffier der Brüeler Wehr einen Fördermittelbescheid in Höhe von 135 000 Euro übergeben. Hierbei greift die Drittelfinanzierung zwischen Land, Landkreis und Kommune. Finanzschwache Städte und Gemeinden, zu denen Brüel zählt, erhalten seit einigen Jahren in solchen Fällen zudem Unterstützung durch den Co-Finanzierungsfonds des Landes.

Allerdings gab es Probleme mit der Landkreisebene. Wie der im Amt Sternberger Seenlandschaft für die Wehren zuständige Bürgeramtsleiter Eckardt Meyer seinerzeit auf SVZ-Nachfrage erklärte, war die Sache mit dem neuen HLF 10 von der zuständigen Stelle im Kreis erst einmal abgelehnt worden. Wäre es dabei geblieben, hätte der von Caffier überbrachte Fördermittelbescheid keinen Bestand gehabt. Eine neue neue Ausschreibung wäre nötig geworden, „die höchst wahrscheinlich deutlich höhere Kosten beinhalten würde“, so Meyer im Mai. Nach längerem Hin und Her gelang es aber noch rechtzeitig, die (zwischenbehördliche) Kuh vom Eis zu bekommen. Neun Tage vor Ultimo, am 22. Dezember, wurde der HLF 10 im Brandenburgischen bestellt. Ende gut, alles gut – aus Sicht der Brüeler Wehr. 

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