Nisbill : Löcherflickerei nach Kassenlage

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Wegebau-Schotterung mit Schaufel und Handrüttler

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16. März 2016, 12:00 Uhr

Dirk Knedel, Gemeindearbeiter der Gemeinde Bibow, war gestern Vormittag bei Nieselregen auf der Verbindungsstraße zwischen Nisbill und Trams zugange. Schaufel für Schaufel holte er die Wegebau-Schotterung vom Hänger, um die Loch-an-Loch-Bankette abschließend per Handrüttler notdürftig zu flicken. „Das muss wieder für ein Jahr halten. So ist das, wenn man kein Geld hat“, so Knedel. Insgesamt soll der Gemeindearbeiter ca. 20 Tonnen Füllmaterial einbauen. Eine richtige Sanierung durch eine Fachfirma würde die Kommune 20 000 Euro kosten.

Eine Zählung vor gut zwei Jahren ergab an einem Tag sagenhafte 2238 Fahrzeuge auf der 2500-Meter-Piste, darunter allein in Richtung Trams 110 Lkw. Die 3,50 m breite Straße ist ein beliebter Schleichweg zum A 14-Anschluss Jesendorf bzw. zur A 20 in Zurow.

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