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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

22. November 2017 | 21:32 Uhr

Warin : Lindenallee braucht wieder scharfe Klingen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Mitarbeiter vom Wariner Bauhof haben begonnen, vom Badestrand an hinderliche Wildtriebe wegzuschneiden.

von
erstellt am 06.Jul.2017 | 21:00 Uhr

An manchen Stellen ist nur schwer ein Durchkommen, mit Kinderwagen etwa noch weniger – jedes Jahr wieder. Dabei wird die Lindenallee in Warin von Spaziergängern und Hundehaltern aus der Stadt wie auswärtigen Wanderern gern genutzt. Umso mehr ärgert sich Hans-Jürgen Cayé, Stadtvertreter und Vorsitzender des Fremdenverkehrsvereins, wenn der Weg durch Wildtriebe am Fuß der Bäume zugewachsen ist.

SVZ war Mittwochabend vor Ort, hat sich selbst noch mal ein Bild gemacht. Und just gestern Vormittag haben Mitarbeiter des Bauhofs begonnen, die Lindenallee vom heutigen in Richtung altem Badestrand frei zu schneiden, hieß es bei unserer telefonischen Nachfrage im Rathaus. Das ziehe sich voraussichtlich bis in die kommende Woche hin.

Der beliebte Spazier- und Wanderweg, etwa einen Kilometer lang am östlichen Ufer des Großen Wariner Sees und für Kraftfahrzeuge tabu, gilt als schmalste Lindenallee in Mecklenburg-Vorpommern. Über das Alter der stattlichen Bäume gibt es lediglich Vermutungen. Laut Ortschronist Christoph von Fircks könnte es einen Zusammenhang mit dem Bau des alten Strandbades geben, da die schmale Allee dorthin führt. Wenn das zuträfe, wären die Linden jetzt genau 90 Jahre alt, denn das Strandbad datiert aus dem Jahre 1927. Sie seien wohl zu eng gepflanzt worden wie so mancher Baum oder Strauch zu Hause im Garten. Hier ist es eher ein Glücksfall und so die schmalste Lindenallee des Landes entstanden.

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