Wendorf : Linde fällt gegen Plattenbau

Diese Winterlinde fiel bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den DDR-Block in der Wendorfer Steinstraße.
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Diese Winterlinde fiel bereits in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf den DDR-Block in der Wendorfer Steinstraße.

Gestern lag der Baum immer noch auf Fenstersims / Feuerwehr nicht zuständig.

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06. Juli 2015, 21:50 Uhr

„Über jeden Straßenbaum wird berichtet und hier liegt eine Riesen-Linde im Neubaublock“, erklärte Stanislaus Malinowski aus Wendorf gestern gegen 14.25 Uhr am Heißen Draht.

Und in der Tat: Auf der Rückseite der Steinstraße 30 hängen seit dem Sturm in der Nacht von Samstag auf Sonntag Laub und Äste auf dem Fenstersims der einzig im Aufgang noch bewohnten Parterre-Wohnung. Der entwurzelte Riesen-Laubbaum war oben auf die Dachrinne gefallen, die jetzt kaputt ist, und ist dann ganz offensichtlich an der Wand runtergerutscht.

Ob mehr passiert ist, eventuell ein Fenster in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist von außen nicht erkennbar. „Es ist eine Winterlinde, deren Blätter sind kleiner“, so Malinowski vor Ort. Er sei „der Ureinwohner hier, aus dem vergangenem Jahrtausend“, sagt er schmunzelnd. 1966 ist der heute 81-Jährige hier in der Haus-Nr. 27 eingezogen. Der DDR-Block geht von 27 – 30. Von den 20 Wohnungen sind freilich nur sieben noch belegt.

Bei SVZ-Nachfrage gestern Nachmittag um 15.40 Uhr bei der Sternberger Wohnungsbaugesellschaft mbH betonte Stewo-Konfliktmanagerin Sabine Luchs, dass sie vor Ort war, „um Fotos zu machen und es der Versicherung zu melden“. Sie wolle mit dem Bürgermeister sprechen.

Wendorfs Wehrführer Mathias Hirsch erfuhr von der ganzen Sache erst durch SVZ. „Im Grunde ist die Feuerwehr dafür nicht zuständig, weil anders als bei Straßenbäumen keine Gefahr in Verzug ist. Der Eigentümer ist verantwortlich, muss dafür eine Gartenbaufirma bzw. einen anderen Dienstleister rufen. Aber wenn wir gerufen werden, kommen wir natürlich“, so Hirsch.

Bleibt die Frage: Wer und wann beräumt die Linde? 

Ausführlich in der Tageszeitung und per ePaper.

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