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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. Oktober 2017 | 05:53 Uhr

Lichtermeer mitten im Dorf

vom

svz.de von
erstellt am 14.Dez.2012 | 05:30 Uhr

Dabel | Jeden 1. Advent ist es soweit: Familie Küster erleuchtet ihr Haus und ihren Garten mit einer Flut aus kleinen bunten Lämpchen. Etwa 22 Lichtketten, mehrere Fensterbilder und ein Renntier mit Schlitten und Weihnachtsmann verkünden den Dabelern die Weihnachtszeit.

"Mit dem Renntier fing alles an", erzählt Werner Küster. Dann sei eben noch der Schlitten und daraufhin der Weihnachtsmann darin hinzugekommen. Dem folgten die Lichterketten an den Büschen und an der Giebelwand. Er schätzt, dass etwa seit zehn Jahren das Haus mitten im Dorf im Lichterglanzerstrahlt.

Zwei strategisch positionierte und der Fassade angepasste Verteilerhäuschen sorgen für den Strom. Zwanzig Steckdosen sind darin verbaut. Acht Zeitschaltuhren im Haus sorgen dafür, dass pünktlich morgens von 6 bis 7.30 Uhr und nachmittags ab 16 Uhr das Haus erstrahlt.

Sein leuchtendes Hobby teilt der Polizist im Rang eines Obermeisters mit seiner Frau. "Wir sind beide fürs Bunte zu haben", sagt er lakonisch und Monika Küster nickt dazu. Sie weiß, auch ihre Mutter Lotte Wölk schaut gern aus dem Fenster und freut sich über die leuchtende Pracht. Die Enkelkinder Sofie (8) und Max (5) sind ebenfalls ganz begeistert.

Die Küsters sind noch lange nicht am Ende ihrer "Schmückorgie". Zum Weihnachtsshopping geht es nicht auf den Weihnachtsmarkt, sondern in den Baumarkt. "Wenn uns etwas gefällt, dann kaufen wir es", so Monika Küster. "Auf dem Weihnachtsmarkt bekommt man auch schöne Dekorationen", erzählt sie und verweist auf die bunten Kugeln im Fenster, "aber die leuchten meistens nicht."

Mittlerweile hat Werner Küster auf LED-Lichter umgerüstet. Sie sind robuster, leuchten heller und verbrauchen weniger Strom. Die alten Lampen hat er seinem Sohn abgetreten, der am Roten Strumpf wohnt und ebenfalls im Schmückfieber ist.

Küsters lieben die Dekoration. Zur 750-Jahrfeier des Dorfes in diesem Jahr zierten viele Kreppblumen und mehrere Puppen das Grundstück an der Ecke Wilhelm-Pieck-Straße/Schillerstaße/Am Mattenstieg. "Das Haus ist unser Hobby", so Küster. Im Sommer gibt es viel auf dem 1680 Quadratmeter großen Grundstück zu tun. "Im Winter hingegen kommt man fast nicht raus, und da machen wir es uns eben hell", sagt er. "So vergeht die dunkle Jahreszeit viel schneller!"

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