zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 08:49 Uhr

Brüel : Lichter-Laser-Fest am Roten See

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zum elften Male stand das Gewässer „in Flammen“. Das Thema diesmal waren die „Wasserwelten“. Eine Schlange als Maskottchen erfreute das Publikum.

svz.de von
erstellt am 26.Sep.2016 | 05:00 Uhr

Man muss nicht erst  weit reisen, um ein solches Spektakel zu erleben, wie es der „Rhein in Flammen“ in Westdeutschland ist. Denn inzwischen hat sich dieses attraktive  Lichterfest auch bei uns etabliert: am Roten See in Brüel. Hier stand das beliebte Gewässer am Wochenende  bereits zum elften Male „in Flammen“. Doch das zum Glück ohne das Eingreifen-Müssen  der Feuerwehr.

Blockhüttenwirt Jörg-Peter Krüger hatte mit seinem Team wieder  alle Register des Möglichen gezogen, um dieses Fest kurz vor Saisonschluss zu einem der Höhepunkte im zu Ende gehenden Jahr werden zu lassen. Das Thema diesmal: „Wasserwelten“. Erstmals in diesem Jahr kamen fünf Laserkanonen statt bisher drei zum Einsatz. Begleitet wurde die Lasershow von Melodien aus Filmen wie Nautilus, Fluch der Karibik oder Nemo.

Doch bevor der Abendhimmel in vielen bunten Farben erstrahlte, kam Blockhüttenwirt Jörg-Peter Krüger mit seiner Lebensgefährtin Sandra Walkowiak in einem mit vielen  bunten Lampen geschmückten Boot „über den See“ gefahren und entzündete die auf dem Wasser installierten Feuerstellen. Dazu erklang Musik von Stefan Keil aus Gießen.  Und dann ging es unter dem Beifall der vielen hundert Besucher los: eine Lasershow, Flammenwerfer und zuletzt ein spektakuläres Feuerwerk. Restlose Begeisterung unter den Massen. Marina Kunitz aus Wismar hielt es nicht mehr auf ihrem Sitz; sie stieg auf den Tisch, um ja nichts zu verpassen. „Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf dieses Fest, was man nicht alle Tage geboten bekommt“,  so die junge Frau. „An solch einem herrlichen Ort solch ein Spektakel – das ist mehr, als man erwarten kann“, meinte sie begeistert.

Doch diesem Schlusspunkt waren schon etliche andere Höhepunkte vorausgegangen. Und weil in jedem Jahr ein Tier im Mittelpunkt der Veranstaltung steht – tierisch, tierisch! –, hielt man auch diesmal an dieser schönen Tradition fest. Waren es in den Vorjahren zum Beispiel ein Elefant und ein Kamel, die angetrabt kamen, so erfreute diesmal eine Schlange das Publikum. Die Boa Constrictor, eine Riesenschlange, war mit ihrem Meister Chris de Flambö aus Warin angereist und suchte  Kontakt zu den Menschen. Der Schlangenbeschwörer erzählte gar Erstaunliches. Zum Beispiel, dass er seinen Gustav nur alle vier Wochen füttere. Dass Gustav mit der Zunge und in Stereo rieche und im übrigen eine gespaltene Zunge habe. Ungläubiges Staunen weit und breit. Wahrheit oder Lüge?

Inzwischen ging auf der Bühne die Post ab. Es waren die Tänzerinnen der Showgruppe  „Fantasia“ aus Wismar, die mit ihren langen Beinen und mit  den verschiedensten Tänzen und in farbenprächtiger Kleidung das Publikum aufmischten. Sie waren diesmal bereits zum elften Male in Brüel aufgetreten. Doch damit nicht genug. In einem Zelt wartete vor allem auf die männlichen Besucher ein sexy Leckerbissen. Es waren drei Samba-Tänzerinnen aus Schwerin, die in ihren farbenprächtigen Kostümen, mit Kopfschmuck und  langen Beinen im Zwei-Viertel-Takt ins Ursprungsland der Samba, nach Brasilien, entführten. Ein Augenschmaus erster Klasse! Und während auf dem gesamten Areal mehrere „Securities“ (Sicherheitsleute) – und hier  zum ersten Male gesichtet –  für Ordnung und  den Schutz der Besucher sorgten, stillten an vielen Ständen und in der Blockhütte die Hungrigen ihren  Appetit mit  den angebotenen Leckereien.  Zum Beispiel mit leckerem Kuchen. Und  nur so viel: Diesmal musste ein zweites Schwein auf den Spieß gesteckt werden, so groß war der Hunger

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen