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Naturpark sternberger Seenland : Letztmalig ins Klaasbachtal

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Den Naturpark Sternberger Seenland zu entdecken, ist auf viele Arten möglich. Eine Auswahl und für die Zeit vom 5. bis 8. September

von
erstellt am 03.Sep.2016 | 08:00 Uhr

Auf mehreren geführten Touren zu Fuß, per Rad oder im Kanu sind auch in der kommenden Woche wieder Einheimische und Urlauber eingeladen, unsere schöne Region zu entdecken. Nach den Angaben der Veranstalter haben wir einen Überblick zusammengestellt.


Zum Neuklostersee


„Auf den Spuren der Eiszeit“, überschreibt Hans-Werner Lübcke seine Touren. Letztmalig in dieser Saison führt eine Wanderung in das Klaasbachtal bei Neukloster am kommenden Montag, den 5. September. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Klosterhof 2 in Neukloster (Klosterhof/An der Jugendscheune).

„Die Wanderung führt uns vom Klosterhof zum Neuklostersee, über die Halbinsel bis in das Klaasbachtal. Dort werden wir auf dem Rundweg das Klaasbachtal erwandern und am Neuklostersee entlang wieder zum Startpunkt zurück kehren. Hier erreichen wir dann nach acht Kilometern wieder unseren Startort“, sagt Lübcke.

Das Klaasbachtal sei ebenso schön und ebenso alt wie das Warnow-Durchbruchstal und doch etwas ganz anderes, sagt er. An drei, vier kurzen Stopps werde er darüber informieren, wie das Klaasbachtal geformt wurde, wie der Neuklostersee entstanden sei und ob es Zusammenhänge zwischen der Bildung der tiefen Täler des Klaasbachtals, dem Neuklostersee und dem Warnow-Durchbruchstal gebe. „Wir werden auf dieser Wandertour etwa 2,5 Stunden unterwegs sein“, kündigt Hans-Werner Lübcke an. Ein Unkostenbeitrag von 2,50 Euro wird erhoben.


Übern Sternberger See


„Jetzt fahren wir übern See“, heißt es immer dienstags. Mit dem Fischerboot geht es von Sternberg nach Groß Raden und zurück. Die Zeiten: ab Sternberg, Seestraße 13 um 10 Uhr/ ab Groß Raden, Badestelle um 11 Uhr sowie ab Sternberg, Seestraße 13 um 14 Uhr / ab Groß Raden um 15 Uhr.


Zum Glasermoor


„Biber und Glashütten -
Wanderung zum Glasermoor“, titelt Petra Zoschnik von PeTour ihr Angebot, das sie noch bis Oktober an jedem Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr vorhält.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ab zwei Erwachsenen findet die Wanderung statt. Treffpunkt ist in Kritzow bei Langen Brütz an der Bushaltestelle.

Die Teilnehmer sind auf einem ca. drei Kilometer langen, naturbelassenen Weg unterwegs. Es sei eine „Tour, bei der es, vor allem für Kinder, immer etwas zu entdecken gibt. Erholung in traumhafter Natur wird garantiert“, verspricht Zoschnik. Der Obolus beträgt 9 Euro für Erwachsene, 4,50 Euro für Kinder ab sechs Jahre. Es gibt Rabatte für Familien ab drei Personen und Gruppen ab sechs Personen. Weitere Termine und Touren auf Anfrage unter 0172 / 8912512 oder unter www.petour.de.


Obere Seen


Am Donnerstag, den 8. September, führt Hans-Werner Lübcke Wanderfreunde zum vorletzten Mal in dieser Saison in das Gebiet der Oberen Seen bei Sternberg. Treffpunkt und Start der Rundwanderung ist um 10 Uhr am Parkplatz rechterseits der Total-Tankstelle Sternberg (B 104) Brüeler Chaussee 18.
Während dieser Wanderung werden den Teilnehmer Einblicke in die Entstehungsgeschichte der Oberen Seen und Ausblicke in die wunderschöne Landschaft geboten. Von Hans-Werner Lübcke erfahren die Teilnehmer Wissenswertes zum Vordringen der Eisgletscher, warum der „Sternberger Kuchen“ nur in diesen Bereichen zu finden ist und vor wie vielen Jahren er „gebacken“ wurde. Informationen gibt es auch zu den Torf- und Kalkgruben. „Sollten wir beim Fischer einkehren gibt es auch zur Aufzucht und der Fischerei in den Seen Ausführungen durch Fischermeister Frischke. Wir werden etwa 2,5 Stunden wandern. Der Unkostenbeitrag beträgt 2,50 Euro“, so Lübcke. Im Anschluss an die Wanderung besteht die Möglichkeit zu einer Einkehr beim Fischer zu einem kleinen Imbiss (geräucherte Forelle, fünf Euro).


Warnow-Durchbruchstal


Am Donnerstag, 8. September, startet um 10 Uhr eine geführte Radwanderung an der Rezeption des Campingplatzes in Sternberg. Der Weg führt in nördlicher Richtung auf einem gut ausgebauten Fahrrad- und Wanderweg nach Groß Raden. Nach ca. drei Kilometern gibt es einen ersten Stopp am Kamelhof in Sternberger Burg und zum Ausruhen und Anschauen die nächste Station bei den Ausgrabungen am Tempelort Groß Raden. Auf gut befahrbaren Wegen wird danach die beeindruckende Endmoränenlandschaft um Sternberg ca. sechs Kilometer durchquert. Über Buchenhof gelangen die Radwanderer nun an ihr Ziel, Klein Raden an der Warnow. Dem Lauf der Warnow flussaufwärts folgend, hat man einen wunderbaren Blick auf die mittelgebirgsähnliche Landschaft. Der Radwanderführer wird an die letzte Eiszeit und ihre sichtbaren Ergebnisse erinnern. Nach ca. vier Kilometern, zum Teil schwierigem Weg, steigen die Wanderer vorsichtig zur Warnow und ihrem größten Durchbruchstal hinab, können auf das quirlig-quellende Wasser schauen und gehen über eine Holzbrücke ans andere Ufer. Bald erreicht man wieder den Ort Sternberger Burg. Zurück geht es ca. drei Kilometer auf bekanntem Fahrradweg. Bei entsprechender Kondition und guter Stimmung wäre eine Rückfahrt auch über Groß Görnow – Sagsdorfer Brücke nach Sternberg möglich. An der Sagsdorfer Brücke vermittelt der Wanderführer Wissenswertes zur Reformation und den Landtagen.Für die ca. 19 Kilometer lange Tour sollten zwei bis drei Stunden eingeplant werden. Obolus: 3 Euro / Person. Für Inhaber der Kurkarte ist die Teilnahme kostenlos. Weitere Infos: www.camping-sternberg.de


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