Schönlage : Letzte Ruhestätten neu gestaltet

Matthias Braune beim Borde-Setzen an der Friedhofsmauer
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Matthias Braune beim Borde-Setzen an der Friedhofsmauer

Freiwillige geben dem uralten Friedhof des Dorfes neues Gepräge. Geplant sind 40 Urnengräber und 20 Sargbestattungen.

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13. November 2017, 21:56 Uhr

Wenige Tage vor Totensonntag bekam der alte Friedhof im Örtchen Schönlage bei Weitendorf ein neues Gesicht. Er wurde quasi – im übertragenen Sinne – zu neuem Leben erweckt. Denn etliche Gräber stammen noch aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden hier keine Gräber mehr belegt. Da hier demzufolge auch nichts mehr gemacht wurde, sah das gesamte Areal etwas verträumt und zugewachsen aus. „Ich möchte aber auf solch einer Stelle mal nicht begraben werden“, meinte die Bürgermeisterin Andrea Sielaff.

Berno Trede und neun weitere Männer aus dem Dorf hatten sich in Absprache mit der Bürgermeisterin trotz des schlechten Wetters auf dem Gottesacker zusammengefunden, um das Gräberfeld wieder auf Vordermann zu bringen. Zu ihnen gehörten neben genanntem Berno Trede noch Matthias Braune, Herbert Vorbau, Tobias, Dieter, Matthias und Robert Scheel sowie Lothar Kastrau und Sven Schagun. Genaugenommen wurden bei diesem Einsatz Borde aus Beton zur Abgrenzung der einzelnen Gräber gesetzt. Geplant sind 40 Urnengräber mit den Maßen von einem mal einem Meter sowie 20 Gräber für künftige Sargbestattungen – Rasen-Reihen-Reihengräber und Urnen-Rasen-Reihen-Gräber. Im Frühjahr sollen die Flächen neu angelegt sowie Hecken und Rasen neu angelegt werden.

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