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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 14:23 Uhr

Neukloster : Lernen wie an allen Schulen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

150 Jahre Blindenbildung in Neukloster wurde heute mit einem Tag der offenen Tür begangen.

svz.de von
erstellt am 07.Okt.2014 | 17:02 Uhr

Friedrich Franz II gründete am 7. Oktober 1864 die Großherzoglich-Mecklenburgische Blindenanstalt in Neukloster. Gestern beging das Überregionale Förderzentrum für den Schwerpunkt Sehen Mecklenburg-Vorpommern in Neukloster sein 150-jähriges Jubiläum mit einem Tag der offnen Tür. Schulleiterin Roswitha Wenzlaff ließ die Geschichte des Hauses inmitten eines denkmalgeschützten Ensembles an der August-Bebel-Allee Revue passieren.

Rund 60 Pädagogen arbeiten mit den Jungen und Mädchen. 115 Schüler, mit Sehbehinderung und geistiger Behinderung, lernen zurzeit in Grundschule, Orientierungsstufe, Regionaler Schule und Schule mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie Geistige Entwicklung. 110 Schüler werden im gesamten Land in Integration betreut und 70 Schüler im Rahmen der mobilen Frühförderung. „Ganz dringend benötigen wir einen Sozialpädagogen. Die Stelle ist unbesetzt, ebenso die des stellvertretenden Schulleiters. Fachkräfte werden benötigt auch in der Ausbildung der Frühförderung. Es fehlen Lehrer für die Seh- und Blindenspezifische Ausbildung“, so Roswitha Wenzlaff. Seit 32 Jahren arbeitet sie an der Schule, seit 2002 ist sie Schulleiterin.

Die Probleme sind dem Bildungsministerium bekannt, wie dann zu hören war.

Landrätin Kerstin Weiss hatte als Geschenk einen historischen Grundriss der ersten Schule mitgebracht. Sie betonte, dass Neukloster der einzige Standort dieser Art in unserem Land ist, an dem Jungen und Mädchen aus allen sechs Landkreisen lernen. Auf dem Gelände befinden sich Internate, ein Kindergarten, eine Tagesbetreuung und der Verein zur Förderung sehgeschädigter Kinder und Jugendlicher in MV. Ab der 7. Klasse ist für Sehbehinderte und Blinde ein Wechsel von der Orientierungsstufe und der Regionalen Schule auf ein Gymnasium möglich .

Den ganzen Beitrag lesen Sie in der Tageszeitung und auf Eaper.




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