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Tipps vom Wasserversorger : Leitungen und Zähler vor dem Frost schützen

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Das Unternehmen Eurawasser bittet seine Kunden nicht zu vergessen, die Wasserleitungen in Haus und Garten gegen die Kälte zu schützen, denn das kann kostspielige Reparaturen zur Folge haben.

svz.de von
erstellt am 13.Dez.2011 | 06:50 Uhr

Warin /Rostock | Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes kündigen sich an. Das Unternehmen Eurawasser, das u.a. für die Wasserversorgung in Warin und vielen anderen Kommunen im Sternberger Seenland zuständig ist, bittet seine Kunden nicht zu vergessen, die Wasserleitungen in Haus und Garten gegen die Kälte zu schützen, denn das kann kostspielige Reparaturen zur Folge haben.

"Spätestens jetzt sollte die Hausinstallation vor Frost geschützt werden", erklärte gestern Eurawassersprecherin Gabi Kniffka. "Im Winter können frei liegende Wasserleitungen und Wasserzähler in unbeheizten Räumen schnell einfrieren. Besonders gefährdet sind Wasserleitungen, die in Außenwänden und Gärten liegen, sowie Leitungen, die in der Nähe von unverschlossenen Öffnungen vorbeiführen. Ist eine Leitung eingefroren, wird sie von dem Eis, das sich immer mehr ausdehnt, regelrecht gesprengt. Taut das Wasser wieder auf, fließt es ungehindert aus den beschädigten Leitungen."

Schäden an Trinkwasserhausanschlüssen und Wasserzählern müssen aber nicht nicht sein, meint der Versorger. Wer sie rechtzeitig schützt, kann sich viel Ärger sparen. Die Verantwortung liegt beim Hauseigentümer.

Der Wasserversorger gibt seinen Kunden folgende Tipps für den Frostschutz:

• Frei liegende Wasserleitungen und Wasserzähler in frostgefährdeten Räumen sollten geschützt werden durch entsprechende Isoliermaterialien (z.B. Stroh, Holzwolle, alte Lappen).

• Wasserzählerschächte bedürfen besonderer Aufmerksamkeit. Hier sollten die Dämmstoffe (z. B. Hartschaum, Styropor) passgenau eingesetzt werden, so dass der Wasserzähler leicht zugänglich bleibt. Die Be- und Entlüftungen der Schächte sollten geschlossen werden, der Schachtdeckel gesäubert und die Ränder eingefettet sein.

• Räume, in denen sich der Wasseranschluss und die Wasserzähleranlage befinden, in denen Leitungen frei liegen oder an Außenwänden installiert sind, sollten während der Frostperiode durch geschlossene Fenster, abgedichtete Türen oder auch elektrische Frostwächter vor Frost geschützt werden.

• Ungenutzte Wasserleitungen in Gärten und Wochenendhäusern sollte man absperren und vollständig entleeren. Das Entleerungsventil sollte ständig geöffnet bleiben und mobile Wasserzähler abmontiert werden.

"Ist trotz allem eine Leitung eingefroren, ist schnelles Handeln angesagt", so Gabi Kniffka. Frostschäden an der Anschlussleitung - also an der Rohrleitung von der Straße bis zum Wasserzähler - und am Wasserzähler sollten unverzüglich dem Entstörungsdienst gemeldet werden. "Sie werden auf dem Grundstück zu Lasten des Grundstückseigentümers behoben, vor der Grundstücksgrenze zu Lasten der Eurawasser", erklärt die Sprecherin.

Frostschäden an der Hausinstallation hinter dem Ventil am Wasserzähler in Richtung Grundstück beheben Installateurunternehmen. "Ein erfahrener Installateur weiß, was in solchen Notfällen zu tun ist", ist sich Gabi Kniffka sicher. Auf jeden Fall sollten der eingefrorene Teil der Leitung abgesperrt werden. Die Eurawasser-Service-Hotline , die rund um die Uhr geschaltet ist, lautet: 0381/ 8072-220.

 

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