Barbara Hamann stellt erstmals im Gutshof Friedrichswalde aus : Leidenschaft für Farben in der Natur

Im Gutshof  Friedrichswalde: Hans-Dieter Doepner, Hobbymalerin Barbara Hamann und Eigentümerin Sabine Hübner. Die Ausstellung kann an diesem Wochenende besichetigt werden.roswitha spöhr
Im Gutshof Friedrichswalde: Hans-Dieter Doepner, Hobbymalerin Barbara Hamann und Eigentümerin Sabine Hübner. Die Ausstellung kann an diesem Wochenende besichetigt werden.roswitha spöhr

"Wenn ich Kraniche sehe, bin ich glücklich", sagt Barbara Hamann. Die 72-Jährige, die 2007 aus Hessen nach Warin gezogen ist, zeigt im Gutshof Friedrichswalde Landschaften, Blumen und natürlich die Vögel des Glücks.

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07. September 2012, 10:55 Uhr

Friedrichswalde | "Wenn ich Kraniche sehe, bin ich glücklich", sagt Barbara Hamann in einem früheren SVZ-Gespräch. Die 72-Jährige, die 2007 aus Groß Rohrheim in Hessen nach Warin gezogen ist, zeigt im Cafè des Gutshofes Friedrichswalde Landschaften, Blumen und natürlich die Vögel des Glücks. "Kraniche finde ich so schön, dass ich dann gar nicht mehr nach der Landschaft schaue", gesteht sie. Die ersten hat sie schon wieder gesehen, die Herbst rast hat in diesem Jahr ungewöhnlich früh begonnen.

Am liebsten malt Barbara Hamann Aquarelle, aber auch Bleistift und Kreide setzt sie ein. In Friedrichswalde zeigt sie zudem Bilder in Rötelkreide und Graphit wie "Am Kühkopf/Altrhein" und in Aquarell und Tusche wie "Abendrot". Schon als Kind hat Barbara Hamann gern gemalt. Und während ihres Berufsalltags als Gemeindeschwester war die Malerei "immer eine interessante Abwechslung". Sie fühlt sich in vielen Techniken wohl, hat sich erfolgreich im Gouache versucht und kommt doch immer wieder zum Aquarell zurück. "Die Mecklenburger Landschaft ist mein Ding", sagt Barbara Hamann. Wen wundert es da, dass sie die Farben in der Natur dann auch besonders gern auf die Leinwand bringt. "Ich liebe Grün und Rot und alles, was in der Natur ist", sagt die Warinerin.

In Friedrichswalde zeigt sie Bilder, die in den vergangenen 20 Jahren entstanden sind. Sie sei häufig auf Ausstellungen, sagt Barbara Hamann - als Gründungsmitglied des Bürstädter Künstlervereins 1994 e. V. hat sie so auch an den jährlichen Gemäldeausstellungen in Bürstadt teilgenommen, eine erfolgreiche Einzelausstellung in Mouzon/Frankreich durchgeführt und seit ihrem Umzug nach Warin Bilder u. a. im Haus am Bibowsee in Nisbill, im Naturparkzentrum in Warin, im Rathaus Neukloster und im Café Naschwerk in Weberin gezeigt. Jetzt in Friedrichswalde auszustellen, war eine Anregung ihres Lebenspartners Hans-Dieter Doepner, der die Räumlichkeiten und den vielen Platz an den Wänden, den es hier gibt, gesehen hatte. "Ich war gleich begeistert", sagt Barbara Hamann. Aquarelle brauchen Platz, in Friedrichswalde kann der Besucher sie aus der Ferne betrachten, freut sie sich. "Da wirken die Aquarelle!"

Wer sich für die Arbeiten der Warinerin interessiert; das Café im Gutshof ist nur noch an diesem Wochenende, am Sonnabend und Sonntag, von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein Aquarell der Hobbymalerin schmückt übrigens auch das Etikett der Sektmarke, die die Stadt Warin in Zusammenarbeit mit der Hansesektkellerei in Wismar herausgegeben hat. "Der Wariner Bürgermeister hatte mein Bild ,Ansicht auf Warin’ gesehen und dass er sich dies für das Etikett vorstellen könne", erzählt Barbara Hamann. Allerdings hatte sie das zwischenzeitlich verschenkt und deshalb eine ähnliche Ansicht auf Warin gemalt - für die Sektmarke. "Das Bild bleibt jetzt aber in meinem Besitz", sagt sie und verrät, dass zwei Käufer ihre Sektflaschen sogar sig niert haben wollten.

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