Brüel : Lebendiger Adventskalender begann mit Musical

Einige Chorkinder sangen auch im MGH, Kim Sulkowski spielte Gitarre, Lina Lohöfener  Akkordeon  und  Johanna Zimmer  Flöte.
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Einige Chorkinder sangen auch im MGH, Kim Sulkowski spielte Gitarre, Lina Lohöfener Akkordeon und Johanna Zimmer Flöte.

Das Brüeler Mehrgenerationenhaus lud ein zum Singen, Zuhören und Zusammensein.

svz.de von
22. Dezember 2013, 15:33 Uhr

Für den „lebendigen Adventskalender“ am Sonnabendabend in Brüel hatte Anke Zelas vom Mehrgenerationenhaus eine Überraschung angekündigt. Und so begann für alle Gäste, die es wollten, der Abend nicht auf dem Hof des Hauses, sondern vis-a-vis in der Kirche.

Anke Zelas gibt seit diesem Schuljahr vier Unterrichtsstunden im Förderunterricht in der Brüeler Grundschule und hatte so auch Einblick in die Chorarbeit von Lehrerin Sandra Sulkowski und die Theatergruppe von Lehrerin Petra Wendlandt bekommen. Beide hatten mit den Kindern „Frau Holle, es ist Winter“ erstmals gemeinsam und als Musical eingeübt. „Wir wollten den Kindern eine weitere Auftrittsmöglichkeit verschaffen“, erklärt Anke Zelas die Aufführung am Sonnabend.

Viele, viele Menschen waren denn auch in die Kirche gekommen, um das Musical zu erleben. Florian Tolla hatte die Rolle von Herrn Holle übernommen. „Mir macht das Spielen Spaß. Meine Eltern, mein kleiner Bruder und meine Uroma sitzen im Publikum. Ich freue mich sehr“, meint der Neunjährige. Insgesamt elf Viertklässler hatten seit dem Sommer für das Stück geprobt, nachdem sie in der dritten Klasse an der Bühnenfestigkeit geübt hatten. Für die Kostüme haben auch dieses Mal wieder die Eltern gesorgt, bei der Kulisse kann Petra Wendlandt auf einen Fundus zurück greifen. „Sandra Sulkowski und ich verstehen uns gut, deshalb entstand die Idee, dass wir einmal etwas zusammen machen“, sagt Wendlandt. Sie könne sich übrigens auch vorstellen, dass das Musical noch einmal beim Neujahrsempfang der Stadt aufgeführt wird. Die 40 Kinder des Chores meisterten ihre musikalischen Einlagen während des Stückes übrigens von der Kirchenempore.

Weit geöffnet waren anschließend die vier oberen Fenster im Mehrgenerationenhaus. Hinter ihnen sangen zu den sich im Hof versammelten Menschen Chormitglieder in Begleitung von Kim Sulkowski auf der Gitarre Weihnachtslieder, spielte Lina Lohöfener auf dem Akkordeon und Johanna Zimmer auf der Flöte.

Viele Gäste blieben dann auch an diesem Abend, um miteinander zu reden und die Vorweihnachtszeit zu genießen. „Wenn man in der Gemeinschaft Weihnachtslieder singt, ist es ein tolles Gefühl. Und wenn dann Gastgeber noch ein Instrument dazu spielen können...“, sagt Anke Zelas, die sechs andere Einladungen zum „lebendigen Adventskalender“ angenommen hatte. Torsten Lange war dreimal dabei. „Man trifft Leute, die man ewig nicht gesehen hat und kommt ins Gespräch, gerade jetzt im Winter“, freut er sich.

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