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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

11. Dezember 2017 | 20:13 Uhr

Warin : „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Die Wariner Kita „Die kleinen Sandhasen“ lud erneut Jung und Alt zum Umzug und geselligen Beisammensein am Lagerfeuer ein.

svz.de von
erstellt am 11.Okt.2015 | 18:16 Uhr

„Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…“ und „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne…“ Und zum Schluss „Kommt, wir woll’n Laterne gehen…“ – wie seit Jahrzehnten lud auch in diesem Jahr der Wariner Kindergarten die ganze Stadt zu einem Umzug ein. Gut 250 Omas und Opas, Muttis und Vatis folgten mit ihren Jüngsten der Einladung der heutigen Kindertagesstätte „Die kleinen Sandhasen“ vom DRK Nordwestmecklenburg. Freiwillige Feuerwehr Warin und Polizei unterstützten die Aktion am Freitagabend.

Bevor es losging, brachten die Kinder den Erwachsenen noch ein kleines Programm dar. Auf diesen Fackelumzug hatten sie sich nämlich gut vorbereitet. So trafen sich in der letzten Woche alle Großen und Kleinen des Kindergartens sowie die Hortkinder, um gemeinsam passende Lieder einzustudieren und Gedichte zu lernen. Auch wurden fleißig Laternen gebastelt, die auf dem Umzug stolz getragen wurden. Wegen des derzeitigen Standortes des Kindergartens auf dem Ziegelberg führte der Zug dieses Mal nicht durch die Stadt, sondern durch die kleinen Straßen in dem Wohngebiet. Angeführt wurde der Zug vom Polizeiauto mit Blaulicht. Den Abschluss bildete ein Löschtankzug ebenfalls mit Blaulicht, welcher auf der ganzen Strecke über Lautsprecher Kinderlieder ertönen ließ. Der kleine Karl, gerade mal zwei Jahre alt, war so fasziniert von dem Blaulicht, dass er an Papas Hand nur rückwärtsging und das Feuerwehrauto nicht aus den Augen ließ. So kamen die Zwei, übrigens aus Berlin zu Besuch bei Oma und Opa, nicht vorwärts. Gut, dass Papa die Sportkarre mit hatte. Und so wurde der kleine Mann kurzerhand in die Karre gesetzt und einfach rückwärts gezogen. Dem Zug schloss sich unterwegs noch Aliyah mit ihren Gästen an. War sie doch gerade dabei, ihren siebten Geburtstag zu feiern.

Nach einer knappen halben Stunde kamen alle wieder auf dem Gelände der Feuerwehr an. Fleißige Heinzelmännchen hatten inzwischen den großen Holzhaufen angezündet, der sie hoch lodernd begrüßte. Und gleich hinter dem Haus waren schon die Bratwürste und die warmen Getränke fertig. So klang der Fackelumzug wieder gemütlich und mit vielen Gesprächen am großen Feuer aus.

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