Brüel : Langfinger kennzeichnen Häuser

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Polizei warnt vor möglichen Einbrüchen in der Region um Brüel. Täter könnten potentielle Opfer bereits ausspioniert haben.

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23. November 2015, 11:12 Uhr

Sind sind winzig, enthalten für Diebe aber alle nötigen Informationen über ihre potentiellen Opfer: sogenannte Gaunerzinken (siehe Bild). Eins dieser Zeichen wurde nun auf einem Grundstück am Weg zum Roten See in Brüel entdeckt. Derartige Symbole geben Tätern Aufschluss darüber, ob es in dem gekennzeichneten Haus Hunde gibt, ob die Bewohner alleinstehend sind, ob es dort etwas zu holen gibt oder nicht. Es gibt auch Zeichen die verdeutlichen, womit man die Bewohner in ein Gespräch verwickeln kann – Religionszugehörigkeit oder Krankheit gehören zum Beispiel dazu. Die Zeichen finden sich manchmal an Briefkästen, Regenrinnen oder Wänden. Bürger, die derartige Symbole an ihren Häusern oder auf ihren Grundstücken feststellen, bittet die Polizei, sich sofort bei den Beamten zu melden.

So schützen Sie sich am besten vor Einbrüchen::

Tipp 1: Schützen Sie Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Balkontüren und Fenster sollten auch geschlossen werden, wenn man nur kurz das Haus verlässt.
Tipp 2: Lampen mit Zeitschaltuhren täuschen Ihre Anwesenheit vor und schrecken Einbrecher ab.
Tipp 3: Briefkasten während des Urlaubs von Nachbarn leeren lassen.
Tipp 4: Einbruchsschutz bietet soziale Kontrolle in der Nachbarschaft. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen der Polizei.
Tipp 5: Wertsachen nicht offen herumliegen lassen. Wichtige Dokumente und Schmuck in einem Bank-Schließfach  oder im Tresor aufbewahren.
Tipp 6: Eine Hausratversicherung ist ein Muss. Sie kommt für Schäden nach Einbrüchen auf. Versicherungen vergleichen und bei Abschluss auf Diebstahlsklausel achten.

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