zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. November 2017 | 22:49 Uhr

Brüel : Langes Warten an der Ampel

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

In die erneuerte Fahrbahn der B 104/192 müssen noch Schleifen geschnitten werden.

von
erstellt am 06.Sep.2016 | 20:30 Uhr

Lange hat es gedauert, bis das Tempo-50-Limit auf der B 104/192 zwischen der Brüeler Umgehungsstraße und der Kiesgrube Weitendorf aufgehoben wurde. Zuvor mussten die Bankette aufgefüllt, die Leitpfosten gesetzt und die Markierung auf der neuen Fahrbahndecke aufgebracht werden, hieß es auf SVZ-Anfrage aus dem Schweriner Straßenbauamt. Nun ärgern sich Kraftfahrer über die Schaltung der Ampel, die nach Abschluss der Bauarbeiten wieder in Betrieb genommen wurde. Die Wartezeit bei Rot ist länger als vorher, Abgase werden unnötig in die Luft gepustet.

Mancher, der aus Brüel kommt und bei Rot ganz vorn steht, fährt ungeduldig bis auf die Haltelinie, dann ein kurzes Stück zurück und wieder vor, zumal auch aus den anderen Richtungen alles steht. Doch Grün lässt weiter auf sich warten. Wer auf der B 104 geradeaus von Schwerin nach Sternberg oder umgekehrt unterwegs ist, kann zumindest sehen, warum das so ist: Die Linksabbiegespuren bekommen in stets der gleichen Reihenfolge Grün, obwohl es gar keinen Linksabbieger gibt. In der Zeit kann also niemand fahren.

SVZ wandte sich erneut an das Straßenbauamt. Die Ampelschaltung befinde sich im Baustellenmodus, sagt Dezernent Dietmar Greßmann. Das sei nun so, nachdem die Anlage wochenlang ausgeschaltet war. Es müssen erst Schleifen in den neuen Fahrbahnbelag geschnitten werden, fügt Heike Bremer an. Das soll am morgigen Donnerstag erfolgen. „Die Firmen, die das machen, sind bis oben dicht mit Arbeit. Und allzu viele gibt es davon ohnehin nicht. Deshalb hat sich das hier verzögert“, so Bremer. Danach werde die Schaltung wieder verkehrsabhängig laufen. Bis dahin nützt es Autofahrern also nichts, bei Rot mehrmals an der Haltelinie vor und zurück zu setzen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen