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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

19. August 2017 | 03:54 Uhr

Weberin : Kunst muss zum Betrachter gehen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Ralf Andreas Friedrich Wegerich stellt erstmals in einem Café aus und zeigt in Weberin Ölmalerei und Grafik.

Ölmalerei, hauptsächlich Spachteltechnik, und Grafik - Aquarelle mit Tinte überzeichnet – von Ralf Andreas Friedrich Wegerich sind neu an den Wänden im Café Naschwerk in Weberin zu sehen. Einst mit Karikaturen begonnen, lege er inzwischen den Schwerpunkt auch auf dieses Medium, sagt Wegerich im SVZ-Gespräch. „Da ist so viel möglich“, begründet er.

1960 in Salzwedel geboren und seit Mitte 1998 in Cramonshagen zu Hause, widmet sich Wegerich seit 1983 intensiv einem autodidaktischen Studium der Malerei, Grafik und Karikatur. Dass er Arbeiten in einem solchen Rahmen, wie jetzt in Weberin, ausstellt, ist für ihn eine neue Erfahrung. „Kunst muss auch zum Betrachter gehen. Man muss sitzen und sich entspannen und das Bild auf sich wirken lassen. Das hier ist ein wunderschönes Café und wir sind auch nicht die ersten, die hier Kunst zeigen“, hat Wegerich sich mit diesem ungewöhnlichen Ausstellungsort längst angefreundet.

„Die Bilder wirken auf den ganzen Raum und auf den Charakter der Menschen, der Raum verändert sich“, sagt denn auch Ulrike Schütze, die gemeinsam mit ihrem Mann Ed das Naschwerk betreibt. Beide sind selbst künstlerisch aktiv und geben seit Jahren anderen die Möglichkeit, hier auszustellen.

Und so wünschen sich Künstler wie Café-Betreiber, dass sich die Gäste wieder auf die Bilder einlassen. „Wer intensiver schaut, entdeckt etwas. Wenn nicht, ist der Titel hilfreich. Wenn das nicht hilft, kann der Titel gegoogelt werden“, empfiehlt Ralf Wegerich.










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erstellt am 18.Jun.2014 | 16:50 Uhr

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