Borkow : Kürbisköpfe wieder stark in Mode

Mit einem zünftigen „Krachkonzert“ ging es vor der großen Kastanie weiter. Rhythmus war gefragt. Fotos: Traudel Leske
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Mit einem zünftigen „Krachkonzert“ ging es vor der großen Kastanie weiter. Rhythmus war gefragt. Fotos: Traudel Leske

Die Gemeinde lud zum fünften Kürbisfest ein. Wanderung mit dem Revierförster, Puppenspiel und lautstarkes Krachkonzert.

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27. September 2017, 12:27 Uhr

Bowle mit ganzen Früchten gab es diesmal nicht. Dazu war das Gemüse denn doch zu groß. Doch die Organisatoren des diesjährigen Kürbisfestes in Borkow wussten sich zu helfen. Sie schnitten den Kürbis in kleine Teile und versetzten ihn mit entsprechendem Alkohol.

Doch nicht nur das Getränk gab dem Kürbisfest seinen Namen. Kersten Latzko, die stellvertretende Bürgermeisterin, hatte auch wieder leckere Kürbistorte gebacken, die wegging wie warme Semmeln. Und wer wollte, konnte auch zur leckeren frischen Waffel greifen.

Was auf dem diesjährigen Fest fehlte, war eine kleine Ausstellung mit den originellsten Kürbisfiguren, die dann auch prämiert wurden. Das hatte aber seinen guten Grund. Zum ersten hatte man sich kurzfristig entschieden, wieder ein solches Fest zu veranstalten. „Wir haben diesmal aber auch kein Kürbisjahr“, erzählte Latzko, „sodass diesmal die Originalität gefehlt hätte.“

Doch der Verein Dorfleben – Kultur- und Heimatverein e. V. – der Gemeinde Borkow wusste sich auch hier zu helfen. Denn vor Beginn des Festes gab es eine Wanderung mit Revierförster Roland Rünger durch den herbstlichen Schlower Wald bzw. auf dem dortigen Waldlehrpfad. Hier war man auf den Spuren der Früchte des Waldes. Leider mit wenig Beteiligung.

Und dann ging es im Dorfgemeinschaftshaus weiter. Kasperle und die Großmutter hatten sich zu Besuch angesagt. Das Geländer zum großen Saal diente dabei als Puppenbühne. Und als Puppenspieler betätigten sich Christine und Hans-Heinrich Klein aus Neu Woserin. Der Name des Stückes: „Der Kasper und die Pilze.“

Danach ging es hinaus unter die altehrwürdige Kastanie. Hier hatten schon mehrere Kinder und Erwachsene Aufstellung genommen. Sie hatten sich verschiedene Geräte mitgebracht, mit denen sie ein besonderes Konzert veranstalten wollten: Blecheimer, Töpfe, Trommeln, leere Fässer, Holzlöffel, Kellen und sogar eine alte Gießkanne wurden verwendet. Auf letzterer erzeugte Hans-Heinrich Klein einige Pfeiftöne. Und schon bald erklang ein Konzert, was schon mal an ein Katzenkonzert erinnerte. Sie nannten es Krachkonzert, welches sicher bis ins Dorf hinein zu hören war.

Wie von Kersten Latzko zu erfahren war, sei es das fünfte Kürbisfest in der Gemeinde. Die erste Auflage fand im Jahre 2011 statt. Gegen Ende des Kürbisfestes wurde dann noch gegrillt.

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