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Warin : Kredit für Kita-Neubau mit festem Zins für volle Laufzeit von 24 Jahren

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Wariner Stadtvertretung entscheidet sich einstimmig für Angebot der Sparkasse Nordwest.

von
erstellt am 31.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Den Kredit über eine Million Euro für den Neubau der Kindertagesstätte „Die kleinen Sandhasen“ auf dem ehemaligen Penny-Gelände in der Friedensstraße nimmt die Stadt bei der Sparkasse Nordwest auf. Die Stadtvertretung entschied sich auf ihrer Sondersitzung am Donnerstagabend einstimmig. Die Laufzeit beträgt 24 Jahre bis zum 31. März 2041 mit einem gleich bleibenden Zinssatz von 1,49 Prozent. Die Tilgung des Darlehens samt Zinsen wird über die Mieteinnahmen vom Träger der Einrichtung, dem DRK Nordwestmecklenburg, finanziert.

Bereits genau eine Woche zuvor hatten die Stadtvertreter über die Kreditaufnahme beraten. Da die Angebote mehrerer Geldinstitute jedoch erst aktuell zum Sitzungsbeginn vorlagen, wurde die angesichts der Millionensumme weit reichende Entscheidung vertagt. Für den günstigsten Zinssatz war eine Laufzeit von nur zehn Jahren angeboten worden – zu riskant bei möglicherweise deutlich steigenden Zinsen, die den Kredit bei einer Neuverhandlung enorm verteuern würden, befand die Stadtvertretung. Seitdem seien die Konditionen der Banken sogar etwas günstiger geworden, konstatierte Bürgermeister Michael Ankermann. Natürlich bleibe es „ein Blick in die Glaskugel“, weil niemand wisse, wie die Zinsen sich entwickeln. „Aber es kann und wird nicht so bleiben“, warb Ankermann für eine langfristig berechenbare Größe, selbst wenn die Zinslast in den ersten zehn Jahren leicht über der für das günstigste Angebot liege. In den USA zeichne sich bereits eine Zinsanhebung ab.

In den Fraktionen hatte es bereits eine Verständigung gegeben, Barbara Meier plädierte in der Sitzung auch klar für die Nordwest-Offerte.

Das vorherige Penny-Gelände ist wie vorgesehen beräumt, so dass in diesem Monat der Hochbau beginnen kann. Den Zuschlag für den Rohbau erhielt die Ribnitzer Bau- und Servicegesellschaft. Parallel erfolgt die Ausschreibung der weiteren Gewerke.

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