Groß Raden : Kreativ sein und Leute kennen lernen

Beim Töpfern: Ruth Wahls, Anni Bick, Museumsleiterin Heike Pilz und Karola Hartig gestalten mit Ton. Fotos: ines engelbrecht
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Beim Töpfern: Ruth Wahls, Anni Bick, Museumsleiterin Heike Pilz und Karola Hartig gestalten mit Ton. Fotos: ines engelbrecht

Herbstworkshop im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden stößt auf großes Interesse bei Frauen.

svz.de von
11. Dezember 2013, 15:42 Uhr

15 Frauen hatten für den zweiten Herbstworkshop im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden Interesse angemeldet. Dafür bieten die Räume der Museumspädagogik ideale Bedingungen. Museumsleiterin Heike Pilz freut sich, dass die Angebote so gut angenommen werden. Auch Schulklassen und Gruppen können nach Anmeldung in den Wintermonaten hier kreativ sein.

Drei Frauen hatten sich dieses Mal für das Körbchenflechten entschieden. Manuela Huth ist ehrenamtlich tätig und hat seit Anbeginn der Workshops den Part der Flechterei übernommen. Andrea Bittermann war bereits bei ihrem vierten Korb dabei. „Mir macht es Freude und ich brauche auch noch ein paar Körbe. Die nehme ich für meine Orchideen als Übertopf. Ich bin jedes Mal begeistert, wenn ich einen Korb fertig habe, der anders aussieht wie die anderen. Mal ist er lockerer geflochten, mal fester. Zwischendurch muss ich das Geflecht einweichen, damit es nicht trocken wird und bricht“, erzählt sie. Auch Sieglinde Gast hatte sich der Flechtarbeit zugewandt. Sie war erstmals dabei. „Wir sind aber oft im Freilichtmuseum zu Gast. Es ist doch einfach schön hier. Man erfährt so viel bei den Führungen, die Angebote sind toll, so wie der Falkner, der hier war. Ich entdecke immer wieder etwas Neues vor der Haustür“, so die Groß Radenerin.

Am Nassfilztisch hat Museumsmitarbeiterin Carina Sabban die Frauen unterstützt. „Wir sind extra aus Güstrow angereist. Auf dem Handwerkermarkt, den ich im Sommer im Freigelände besucht habe, erfuhr ich, dass es diese vielseitigen Angebote gibt. Außerdem kommt man unter Leute und man lernt etwas“, sagt Angela Wolff, die ihre Bekannte Renate Peter aus Kluis von der Insel Rügen mitgebracht hatte.

Flinke Maschen glitten von einer Stricknadel zur anderen bei Petra Michnewski und Marion Dührkop, die für ihre Enkelin Socken stricken möchte. Nie ausgehende Ideen bewies Ruth Wahls bei ihren Töpferarbeiten. Die Farbe für die Lasur ihrer Weihnachtswichtel hatte sie mitgebracht. Als die fertig lasiert waren, entstanden unter ihren geschickten Händen noch ein Türkranz und ein Türschild für ihre Tochter. Den Umgang mit der Tonmasse hat Ruth Wahls vor vielen Jahren von einem Kollegen erlernt. Die fertigen Arbeiten durften die Teilnehmerinnen natürlich wieder mit nach Hause nehmen.










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