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Workshop in Groß Raden : Kreativ beim Töpfern, Filzen, Flechten

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Über 20 Damen, Kinder und ein Herr waren am Freitagabend, im Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden, beim Filzen, Stricken, Töpfern und Flechten dabei. Die Workshops von Heike Pilz werden immer besser besucht.

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erstellt am 15.Feb.2013 | 06:45 Uhr

Groß Raden | "Wir wollten die Menschen zusammenbringen, dass sie gemeinsam etwas machen, so wie im vorigen Jahr, als wir mit den vielen Töpfersachen einen Erdbrand zeigen konnten. Die Workshops werden immer besser besucht. Dadurch, dass wir unser Gebäude nun haben, wird es mehr solcher aktiven Veranstaltungen geben und es zur Tradition werden lassen", sagte die Leiterin des Archäologischen Freilichtmuseums Groß Raden Heike Pilz. Schon war sie helfend tätig am Tisch bei den töpfernden Frauen.

Über 20 Damen, Kinder und ein Herr waren an diesem Februar-Abend beim Filzen, Stricken, Töpfern und Flechten. Monika und Wilfried Behnke aus Rosenow hatten sich bei Museumsmitarbeiterin Carina Sabban beim Filzen eingeklinkt und formten kleine Figuren in Nass- und Trockenfilztechnik. Während die Warinerin Dagmar Zipkat eine Filzkordel zwischen den Händen drehte, gab sich Hanna Klug redlich Mühe mit ihrer ersten Filzarbeit. Die Sternbergerin hatte sich gleich ein größeres Stück in Nassfilztechnik ausgedacht.

"Ich bin das erste Mal dabei und muss sagen, dass es mir riesigen Spaß macht und es ist eine sinnvolle Beschäftigung. Das soll eine Filzdecke werden für mich zuhause. Man glaubt gar nicht wie viel Arbeit in so etwas steckt. Jetzt sehe ich die Angebote der Handwerker und ihre Preise mit anderen Augen", sagte sie und drückte die Rolle aus Filz und Jute kräftig auf den Arbeitstisch.

Petra Michniewski ließ sich von Gaby Hilgenstock eine Stricktechnik zeigen, die diese an ein paar Socken zeigte. Selber greift die Sternbergerin in ihrer Freizeit auch zu Holzstricknadeln und Wolle.

"Ich töpfere mir heute eine Schale", sagte Margot Jozefowski. Die Groß Radenerin nutze das Workshopangebot zum zweiten Mal und ist ansonsten in ihrer Freizeit ein Karnevalsmitglied.

Heidi Lahl bezeichnete sich als "blutige Anfängerin" in punkto Tonverarbeitung. Schwer fiel es der Sternbergerin nicht eine Tonschale zu gestalten unter Anleitung und mit Hilfe der Museumsleiterin.

"Ich komme gerne zur Gesellschaft her und habe Spaß am Kneten mit Ton und bin das zweite Mal dabei", sagte Helga Bülow. Sie verschreibt sich in der Wetter besseren Jahreszeit dem Garten als Hobby.

Die achtjährige Alia formte ebenfalls zum zweiten Mal eine kleine Schale aus Ton. Auch Barbara Scheffel ist schon ein Tonfuchs und braucht kaum Hilfe. Die Einheimische klinkte sich zum dritten Mal ein.

In der Korbflechtecke mit Manuela Huth hatten sich drei Teilnehmerinnen eingefunden. Während Andrea Bittermann schon beim letzten Workshop einen Korb aus Rattan geflochten hatte, den sie verschenkte, wurde dieser nun ihr eigener. Der 43-Jährigen gefällt das andere Arbeiten mit den Händen gut. In ihrer Freizeit greift sie sonst zu Strick- und Häkelnadel und Wolle oder sie schwingt sich bei offenem Wetter aufs Fahrrad.

Sandra Rothe gab sich ebenfalls redlich Mühe, einen Korb in Naturfarben zu flechten. "Ich finde es spannend und wollte es ausprobieren", so die Brüelerin.

Nach einem Arbeitstag fand es Gudrun Strack entspannend beim Flechten. Die Sagsdorferin nahm ein zweifarbiges Stück in Angriff und freute sich auf das Endergebnis, das auch sie mit nach Hause nehmen konnte.

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