Kardendistel und Frauenmantel : Kräutertag im Slawenmuseum Groß Raden

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Dienstag war ein besonderer Ferien-Tag im Archäologischen Freilichtmuseum.

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09. August 2016, 20:45 Uhr

Im Rahmen des Sommerferienprogramms war am Dienstag Kräutertag im Archäologischen Freilichtmuseum Groß Raden angesagt. Um 11 bzw. 14 Uhr gingen „Kräuterhexe“ Edelgard Gruhne aus Laage sowie Fördervereinsmitglied Reinhard Landefeld (Mann mit Hut auf dem Foto) aus Lieblingshof bei Dummerstorf nicht nur auf die Pflanzen des Museums-Kräutergartens ein. So verwies Gruhne beim Burgwall-Rundgang auf die Rosenmalve, ein Nachweis, dass hier einst Slawen siedelten.

Landefeld erläuterte einige Heilpflanzen, so die Kardendistel, die bei Magen-Darm-Beschwerden wirke. Die Königskerze sei ein „schleimlösliches Medikament. Und bei Gelenkentzündungen gibt es nichts Besseres als Beinwell. Die viel beworbene Kytta-Salbe in der Apotheke ist nichts anderes, nur halt ein anderer Name“, so Landefeld. Ein Mädchen wollte wissen, warum eine Pflanze Frauenmantel heißt. Neben Schafgarbe sei der Frauenmantel als Tee „dass, was bei Schmerzen im Unterleib am besten hilft. Sie legt quasi einen Mantel um die Frau, daher der Name“, so der Kräuterkenner.

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