DABEL : Konsens beim Straßenbau

Die Spurbahn „Zu den Achtertannen“ weist diverse Langsrisse auf.
Die Spurbahn „Zu den Achtertannen“ weist diverse Langsrisse auf.

Leitender Verwaltungsbeamte des Amtes holte alle Beteiligten an einen Tisch.

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22. September 2017, 21:11 Uhr

Nach längerem Disput in der Gemeinde Dabel um den Ausbau der Straße „Zu den Achtertannen“ (SVZ berichtete) gibt es jetzt einen Konsens, erklärte Sternbergs Bürgermeister Armin Taubenheim gestern gegenüber SVZ. In seiner Funktion als Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Sternberger Seenlandschaft hatte er am Mittwochnachmittag alle Beteiligten zum Gespräch ins Rathaus eingeladen. Anwesend waren Dabels Bürgermeister Herbert Rohde, Bauamtsleiter Jochen Gülker und das Ärzteehepaar Dr. Elke und Dr. Rainer Brandt aus Dabel. Als Eigentümer u.a. der Seniorenwohnanlage „Rosenhof“ sind die Dr. Brandts von der Maßnahme direkt betroffen. Sie hatten sich vehement gegen den Ausbau der jetzigen Spurbahn in eine zweispurige, 5,5 Meter breite Pflasterstraße ohne Gehweg ausgesprochen.

„Es wurden einzelne Varianten der Planung und das Für und Wider besprochen. Alle Beteiligten kamen zum Ergebnis, die Straße Zu den Achtertannen auf 5,50 Meter auszubauen“, so Taubenheim. Bei einer Breite von vier Metern wäre das „Einsparpotenzial sehr gering“. Und für einen separaten Gehweg sei der zur Verfügung stehende Platz zu gering, müsste extra Land erworben werden. Andererseits werde aber geprüft, ob es etwa bei der Entwässerung (vorhandene Mulden) Einsparungen geben könnte. Dieses hatte Bürgermeister Rohde bereits im Vorfeld so angekündigt (SVZ berichtete). Zugleich soll geprüft werden, ob es möglich ist, die Straße innerorts zur einer verkehrsberuhigten Zone zu erklären. Dann hätten Fußgänger Vorrang vor Kraftfahrzeugen. Zudem könnte Familie Brandt in Absprache mit der Gemeinde ein Hinweisschild anbringen: „Achtung Seniorenwohnanlage. Freiwillige Schrittgeschwindigkeit“.

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