zur Navigation springen
Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

11. Dezember 2017 | 23:46 Uhr

Brüel : Kohlrabi-Kreuz auf erstem Platz

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der Wettbewerb um das originellste Gemüse und das Quiz beim regionalen Erntefest in Brüel wurden ausgewertet. Im Schaflotto gab es drei richtige Tipps.

svz.de von
erstellt am 08.Sep.2014 | 18:22 Uhr

Nach einem schönen Tanzabend mit flotter Livemusik von Backbeat sowie Diskoklängen, an dem die Gäste bei bester Stimmung lange aushielten, setzte sich das regionale Erntefest Warin-Brüel am Sonntag fort. Ein buntes Programm zum Familientag war angesagt – und die Auswertung der Wettbewerbe.

Bei dem um das originellste Obst und Gemüse wurden zehn Preise vergeben, wobei der Jury die Entscheidung wie in den Vorjahren schwer fiel. Einheimische Betriebe stellten die Preise zur Verfügung. Über den ersten Platz und einen Gutschein von 50 Euro für den Haus-, Hof- und Gartenmarkt der DHG kann sich Mario Reimers freuen. Der Brüeler beteiligte sich mit einem riesigen Kohlrabi, der wie ein Kreuz aussieht. Der zweite Preis samt 25-Euro-Gutschein ging an Peter Krüger, Blockhüttenwirt vom Roten See, für seine vierbeinige Mohrrübe. Rang drei wurde dem Brüeler Manfred Bracklow für eine etwa zwei Meter hohe Aster zuerkannt. Der Preis ist ein Gutschein für ein Kaffeegedeck für zwei Personen im Schloss Kaarz. Und schließlich passend zum lustigen Namen des Wettbewerbs – „Rote Rübe“ – kam Paul Völzow aus Zahrensdorf mit einem Riesenexemplar von genau so einer Rübe auf den vierten Platz.

Am Landwirtschafts-Quiz beteiligten sich 60 Erntefestbesucher. Genau zwei Drittel hatten alle Antworten richtig. „Das zeigt doch, dass die Teilnehmer die Stationen abgelaufen sind und gut informiert waren“, freut sich Mitorganisatorin Heike Schröder von der Wariner Pflanzenbau eG. Elf Fragen galt es zu beantworten. Was ist Zetten? – Wenden von Erntegut zum Trocknen. Oder wie viel wiegt ein Sack Hafer im DHG-Markt? Der sieht voluminös aus, bringt aber lediglich

35 Kilogramm auf die Waage. Gefragt wurde unter anderem auch, woher das Jakobschaf seinen Namen hat und wie der Geschäftsführer eines der Agrarbetriebe heißt. Wer die Informationstafeln auf dem Festgelände gelesen hatte, wusste Bescheid.

Anders beim Schaflotto, da half wirklich nur Glück, vielleicht auch ein Hauch Intuition. Denn auf welches Feld Schafbock „Didi“ kötteln wird, konnte wahrlich niemand vorher genau wissen. Dazu wurde auf der Wiese ein kleines Areal wie ein Schachbrett aufgeteilt. Am Sonnabendnachmittag wurde Didi mit einer weiblichen Gefährtin in den Pferch gelassen. „Dann ging es so schnell wie seit Jahren nicht. Nach fünf Minuten war alles erledigt“, erzählt Michael Schwertner, der ein waches Auge auf die Prozedur hatte. Erst köttelte die Zibbe, aber das zählte nicht, wenig später auch der Schafbock – auf G9. Das hatten drei Teilnehmer angekreuzt, das Ehepaar Anette und André Zimmermann mit dem gleichen Tipp und dazu Jörg Haase, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Nordwestmecklenburg.

248 Tipps war abgegeben worden. Der Einsatz wird komplett wieder ausgeschüttet und zu gleichen Teilen auf die Gewinner aufgeteilt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen