Kobrow : Kobrow frühlingsfein gemacht

An der Badestelle am Hofsee in Kobrow wurde feiner Sand neu aufgefüllt. Hier betätigten sich vor allem junge Eltern mit Kind und Kegel. Sie wohnen in der Nähe und nutzen diesen Platz vor allem im Sommer gern.  Fotos: Rüdiger Rump
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An der Badestelle am Hofsee in Kobrow wurde feiner Sand neu aufgefüllt. Hier betätigten sich vor allem junge Eltern mit Kind und Kegel. Sie wohnen in der Nähe und nutzen diesen Platz vor allem im Sommer gern. Fotos: Rüdiger Rump

Es gab eine zahlreiche Beteiligung beim Arbeitseinsatz am Hofsee, auf dem Friedhof und am Hochbeet.

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04. April 2017, 05:00 Uhr

Die Kleinen hatten ihren Spaß, obwohl es noch dauert, bis sie im See umhertollen oder am Wasser eine Sandburg bauen können. Für dieses Vergnügen wurde aber schon alles vorbereitet, beim Frühjahrsputz der Gemeinde Kobrow am Sonnabend die Badestelle am Hofsee mit feinem Kies neu hergerichtet.

„Der schwemmt immer wieder weg. Doch einige Zeit ist hier nichts gemacht worden. Im Vorjahr haben wir dann neuen Sand aufgefüllt, und so hat uns das gefallen“, erklärt Hiskia Stock. „Deshalb machen wir das jetzt noch mal. Den Sand bekommen wir günstig oben vom Kieswerk, besser gehts nicht.“ Zwar werde starker Regen wieder etwas von dem Sand wegspülen, „aber macht nichts, vorn im Wasser ist der auch nicht verkehrt“, so Stock.

Die drei Einsatzorte beim Frühjahrsputz seien untereinander „nach Interessen aufgeteilt“ worden. Und da der Spielplatz „in Schuss“ sei, habe für Stocks und die anderen jungen Eltern, die „hier in der Ecke wohnen“, die Badestelle den Vorzug bekommen. „Wir haben mit den Kindern den größten Nutzen, sind im Sommer oft hier“, sagt Ehefrau Elke. „Dann kümmern wir uns auch darum, das ist eine tolle Sache.“ Tochter Rosalie ist zwei. Die junge Familie wohnt seit drei Jahren in
ihrem Haus, wo nachher auch noch genug Arbeit warte. Aber „die zwei, drei Stunden hier müssen schon drin sein“ , findet Hiskia Stock, zumal das auch „eine gesellige Sache“ sei.

So sehen das auch Dirk Menzlin und seine Partnerin Jördis Wahls. Sie hatten 2013 mit dem Hausbau angefangen und sind im Jahr darauf eingezogen. Sie aus Sternberg und er aus Neubrandenburg haben sich auf einer Veranstaltung bei Bauer Korl auf dem Golchener Hof kennen gelernt. Ihre Zwillinge Jari und Arvid sind inzwischen zweieinhalb. Mit Spaten, Schaufel und Harke in Kleinformat machen sie sich voller Begeisterung auch im frischen Sand zu schaffen.

„Die Gemeinschaft hält zusammen, das klappt gut“, freut sich Dietmar Böhnke, einer, der schon „fast ewig“, wie er sagt, in Kobrow lebt. Genauer gesagt seit 1991, setzt der gebürtige Dabeler hinzu.

Hochbetrieb herrscht auch auf dem Friedhof und auf der Rasenfläche daneben. „Viele Leute, schnelles Ende. Und jeder weiß, was er tun hat“, sagt Volker Krüger, der in Kobrow Landwirtschaft samt Hofladen betreibt, jetzt aber einen Laubbesen schwingt. Die große Schaufel vorn an seinem Traktor hat sich schon wieder mit Laub gefüllt. Das bringt er rasch zum Sammelplatz und dann geht es von vorn los. Das Gefährt von Helmut Jensen ist ein, zwei Nummern kleiner und deshalb gerade richtig für den Friedhof, wo auch Berge von Laub zusammengekommen sind, das abgefahren werden muss.

Dritter Einsatzort an diesem Vormittag ist das Hochbeet in dem Dreieck, wo sich Lindenallee und Stieter Straße treffen. Hier sind die Frauen in der Überzahl. Ob es an ihnen liegen mag oder nicht – hier blüht es schon in mehreren Farben.

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