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Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Oktober 2017 | 00:37 Uhr

Klein Labenz : Klar Schiff machen am Badestrand

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Zum Frühjahrsputz wird am Sonnabend in Klein Labenz gerufen. Unter der Überdachung und an der Rückwand des Kioskes gibt es erste Gäste: Buchfink und Amsel.

von
erstellt am 20.Apr.2017 | 05:00 Uhr

Bei dem derzeit lausigen Wetter denkt kaum jemand daran, im See zu baden. Dennoch dürfte an diesem Sonnabend, 22. April, viel Betrieb sein am Badestrand in Klein Labenz. Das hofft jedenfalls Hans-Jürgen Zutz, der dort den Kiosk bewirtschaftet, denn es ist Frühjahrsputz angesagt. Los geht es um 9 Uhr.

Es sei einiges zu tun, weiß Zutz, ehrenamtlich in der Wariner Stadtvertretung. Spielplatz und Volleyballfeld sollen „richtig sauber gemacht werden“, denn dort würden mittlerweile einige Unkräuter wachsen. „Wir wollen auch die Bänke streichen. Die Farbe dafür stellt die Stadt zur Verfügung.“ Die unterstütze den Arbeitseinsatz im Ortsteil auch, indem „das Laub und andere Grünzeug“ abgefahren werde. Bei dem Arbeitseinsatz komme alles an einen Platz.

Schon bestens in Ordnung gebracht wurde der Parkplatz für Behinderte vorn am Zugang zur Liegewiese. Es gibt jetzt zwei gepflasterte ebene Stellplätze. „Der Parkplatz ist topp, der gefällt mir. Es ist ein Zeichen, dass Warin das hier im Auge behält“, freut sich Zutz. Vorher die sandige, teils unebene Fläche auf der anderen Seite der Straße sei zum Aus- und Einsteigen schwieriger gewesen. Jetzt müsse noch die Baumpflege am Ufer erfolgen, „das ganze Totholz dort herausgenommen werden“. Das ließe sich beim Arbeitseinsatz am Sonnabend nicht machen. Und von einer Sitzgruppe hat der Sturm ein Stück Dachpappe weggerissen, so dass eine Reparatur nötig sei. Mit einer weiteren Sitzgruppe sei er bereits überrascht worden, zählt Zutz auf.

Am 1. Mai soll für das beliebte Domizil Saisonstart und dazu „alles blitzblank“ sein. Das klare Wasser des Sees ziehe jedes Jahr unzählige Badelustige an, nicht nur aus Klein und Groß Labenz sowie aus Warin, sondern aus der ganzen Umgebung.

Erste neue Gäste hätten sich schon vor kurzem eingestellt, erzählt der Naturfreund aus dem Kiosk. Ein nur halb fertig gewordenes Schwalbennest unter der Überdachung des offenen Kioskbereiches habe ein Buchfink umgebaut und sich darin einquartiert. Wer sich an der Rückwand zu schaffen macht, konnte Zutz zunächst nicht feststellen. „Es ist irre, was da herangeschleppt wird.“ Dann stellte sich heraus, dass Amseln ihr Nest bauen.

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