Wamckow : Klangreise durch Europa

Die Sternsinger Daniel, Antonia, Jakob und Josefine sammelten Spenden für Kinder in Indien.
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Die Sternsinger Daniel, Antonia, Jakob und Josefine sammelten Spenden für Kinder in Indien.

Neujahrskonzert in der Wamckower Dorfkirche mit dem Alte Musik-Duo „I bassi parlanti“

svz.de von
09. Januar 2018, 12:00 Uhr

„I bassi parlanti“, übersetzt „die sprechenden Bässe“, diesen Namen haben sich die beiden jungen Musiker Karl Heinrich Wendorf und Majella Münch für ihr Alte Musik-Duo ausgewählt. Sie haben sich der Musik des Barock und der Renaissance verschrieben und musizieren auf alten Instrumenten. Am Sonntag gestalteten sie in der Wamckower Dorfkirche das traditionelle Neujahrskonzert.

Unbekannt sind sie in der Region nicht, denn im vergangenen Jahr haben sie eine erfolgreiche Konzerttournee durch Mecklenburger Kirchen absolviert. Beide haben Musik studiert, Karl Heinrich Wendorf an der Hochschule für Musik Hans Eisler in Berlin und der Guild Hall School of Music and Drama London, Majella Münch an der HMT in Rostock.

Barock-Tenorposaune und Barock-Bassposaune im Zwiegespräch mit dem Barockcello, das ist schon eine seltene Besetzung mit ganz eigener Klangwirkung. Das betonte auch Karl Heinrich Wendorf in seiner Anmoderation.

Durch Belgien, Italien, Deutschland und Spanien führte die Reise mit Musik aus vier Jahrhunderten. Der Beginn des Konzerts war keine leichte musikalische Kost, ungewohnt der Klang, ungewohnt die besondere Rhythmik der Renaissancemusik, die auch den beiden Künstlern in der Präzision des Spiels einiges abverlangte. Doch man hörte sich ein. Im wahrsten Sinne des Ensemblenamens, „I bassi parlanti“, waren Barockbassposaune und Cello bei den Kompositionen italienischer Meister zu erleben, ein Zwiegespräch warmer, tiefer Klänge. In den unterschiedlichsten Variationen ließen die Künstler die Klangwirkung ihrer alten Instrumente erspüren, wechselnd in ihren Rollen als melodieführendes Instrument oder begleitender Bass, in einem Canon von Domenico Gabrielli, oder auch solistisch. Für Letzteres hatte Majella Münz Musik von Bach und Gabrielli ausgewählt.


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