Warin : Kita „Kinderland“ in Warin: Auftrag für Containerbau erteilt

Michael  Ankermann
Michael Ankermann

Entgegen der vorherigen Annahme sind keine Fundamente notwendig. Die Volkssolidarität will dem Bürgermeister zufolge die Räume am Fritz-Reuter-Platz auch ohne Betriebserlaubnis nicht zur Verfügung stellen.

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19. Dezember 2014, 17:18 Uhr

In Sachen Kita „Kinderland“ kommt praktisch auf den letzten Drücker Bewegung – immer noch ohne den bisherigen Träger, die Volkssolidarität, Kreisverband Mecklenburg-Mitte in Güstrow. Der Bürgermeister, die Fraktionsvorsitzenden der Wariner Stadtvertretung sowie Verantwortliche von Landkreis und DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg als künftiger Träger sowie vom Bauamt Neukloster-Warin berieten gestern eingehend zu dem Thema. „Der Auftrag für einen Containerbau auf dem Festplatz am Ziegelberg ist nun ausgelöst“, informierte Bürgermeister Michael Ankermann. Die Container, die schon für eine Kindertagesstätte am Kagenmarkt in Wismar gute Dienste geleistet hätten, und noch weitere stünden bereit. Mit dem Unternehmen sei besprochen worden, den Aufbau „schnellstmöglich zu realisieren“, so Ankermann. Wenn das Wetter es zulässt, soll das in den ersten beiden Januar-Wochen erfolgen. Entgegen der Annahme auf der Sitzung der Stadtvertretung (wir berichteten) würden keine Fundamente benötigt, was das Vorhaben erleichtere. „Es reicht ein fester Untergrund. Der ist bei dem gewachsenen Boden auf dem Ziegelberg machbar“, so Ankermann. Die Stadt prüft nun mehrere Varianten für die Unterbringung der Kinder, bis die Container stehen.

Die Volkssolidarität wolle die Räume am Fritz-Reuter-Platz nicht zur Verfügung stellen, obwohl sie Anfang 2015 keine Betriebserlaubnis mehr für die Einrichtung habe, sagte gestern ein innerlich aufgewühlter Bürgermeister. Sie drohe außerdem an, die Kita-Räume in Klein Labenz, die die Stadt im Februar in einer Eilaktion der VS vermietet, inzwischen aber fristgerecht gekündigt hat, nicht zu räumen.

Das DRK stehe weiter bereit, die Betreuung der Kinder sowie deren vertraute Erzieherinnen zu übernehmen, betonte der Bürgermeister.

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