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Erster Ventschower Flohmarkt ein Erfolg : Kindersachen zum Stöbern

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Erstmals veranstaltete das Ventschower "Hummelnest" einen Flohmarkt für Kindersachen. In der Umgebung gebe es überall solche Märkte - deshalb wollte der Elternrat ebenfalls einen etablieren. Und das hat prima geklappt.

svz.de von
erstellt am 04.Feb.2013 | 10:13 Uhr

Ventschow | Erstmals veranstaltete der Elternrat der Kindereinrichtung "Hummelnest" Ventschow einen Flohmarkt für Kindersachen in den Räumlichkeiten der Schule. "Der Wunsch stammt aus den Reihen der Eltern, und so haben wir ihn auf die Beine gestellt und vorher im ganzen Umkreis bekannt gemacht", erzählte Vorsitzender Sascha Karow.

Seit August vergangenen Jahres gibt es den Elternrat in der Besetzung mit weiteren sechs Mitstreitern. Dazu gehört auch Doreen Glück. Sie hatte auf ihrem Tisch Kleidung von Sohn und Tochter ausgelegt. "Wir gehen alle gerne über Flohmärkte. Dort findet man immer schön, gut tragbare Sachen zu günstigen Preisen. In der Umgebung gibt es überall solche Märkte, und so wollen wir in Ventschow ebenfalls einen etablieren", so die Ventschowerin. Dabei schaute ihre Kollegin Eileen Trappendorf vorbei. "Auf Flohmärkten knüpft man Kontakte, kommt ins Gespräch, kann sich umschauen und findet immer etwas", so die Schwerinerin, die ein Paar Schuhe für ihre vierjährige Tochter im Blick hatte.

Beate Hirschner kam aus Rüggow bei Wismar. Sie hatte selbst einen Stand aufgestellt und Sohn Johann mitgebracht. "Die Kleidung, die dem größeren Sohn zu klein ist, trägt der Fünfjährige auf. Und was gut ist, werfe ich nicht weg, sondern veräußere es günstig. Das habe ich über ebay gemacht oder über gemeinnützige Verbände, wo man eine Nummer bekommt und einen gewissen Prozentsatz an sie abgibt. Da ich sehr wenig Zeit habe und beruflich eingebunden bin, nutzt es mir etwas", so die Selbstständige, die einen Hundeservice betreibt. Die 38-Jährige geht auch gerne selbst über Flohmärkte und bietet in der großen Halle ihrer Firma im Frühjahr und Herbst Flohmärkte an. "Ich kaufe auf diesen Märkten viel Kinderkleidung. Wenn dann mal ein T-Shirt Grasflecken oder ähnliches hat, ärgere ich mich nicht darüber, als wenn es für viel Geld aus dem Laden gewesen wäre. Denn Kinder toben und sehen sich nicht so vor", sagte sie, stöberte an den Ständen in der Schule vorbei und kam mit anderen Teilnehmern ins Gespräch.

Die 14 Monate junge Laura aus Jesendorf schaute vom Arm ihres Vaters Torsten Paulick auf das Geschehen herab. "Gerade in der unteren Größe finde ich immer etwas Hübsches für die Kleine", sagte Anja Paulick und stöberte am Stand von Eyleen Siefke. "Ich habe mich sofort bereit erklärt mitzumachen", sagte die 27-Jährige. Sie hatte von ihren drei Kindern Kleidung, Spielzeug, Babywipper, Wanne und Laufrad im Angebot. "Es ist reizvoll auf Flohmärkten. Man findet immer etwas günstiges, das zu schade ist zum Wegwerfen. Ich habe auch schon Weihnachtsgeschenke für die Mädchen auf Flohmärkten bekommen."

Schon hatte sich die nächste Kundin eingefunden. Gitte Pinsker suchte sich eine Teddyjacke samt Schuhchen aus, die wollte sie für ihren Teddy haben. Auch sie sucht auf solchen Märkten nach günstigen Angeboten. Ebenso Anke Siedenschnur aus Wismar. Während sie Hosen an ihrem fünfjährigen Sohn Oliver anprobierte, hatte dieser schon einen großen Nemo-Plüschfisch in die Arme geschlossen.

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