Brüel : Kinder wünschen sich sicheres Fahrzeug

Die Jugendfeuerwehr mit Tim, Tom, Patrick, Laura, Philipp, Lea, Karl, Marten und Jugendwart Michael Haack.
Die Jugendfeuerwehr mit Tim, Tom, Patrick, Laura, Philipp, Lea, Karl, Marten und Jugendwart Michael Haack.

Brüeler Jugendfeuerwehr steht nur ein 24 Jahre alter Mannschaftswagen ohne Dreipunktgurte und Airbags zur Verfügung

von
18. März 2016, 12:47 Uhr

Tim, Patrick, Lea und weitere sechs Kinder und Jugendliche haben sich für die Brüeler Jugendfeuerwehr entschieden. Jeden zweiten Mittwoch um 17.30 Uhr treffen sie sich mit Jugendwart Michael Haack in der Feuerwehr. Neben der Ausbildung, die die Mädchen und Jungen auf den späteren Dienst in der aktiven Wehr vorbereiten soll, gehören auch ein alljährliches Zeltlager, Fahrten in die Schwimmhalle oder Besichtigungen von anderen Feuerwehren dazu. Doch hier gibt es ein Problem.

„Das Fahrzeug der Jugendfeuerwehr, der MB 100, Baujahr 1992, befindet sich in einem Zustand, der nicht mehr den Anforderungen der Sicherheit entspricht. Es gibt keine Dreipunktgurte, keine Airbags, kein ABS .... Für unsere jungen Kameraden gehört aber eine Mobilität zum Feuerwehrdienst dazu“, sagt Wehrführer Torsten Reiher. Es sei riskant, das Fahrzeug weiterhin als Transportfahrzeug für Kinder zu benutzen.

Jugendwart Michael Haack habe dies auf der Jahreshauptversammlung deutlich angesprochen. „Die letzten Fahrten zum Wonnemar in Wismar und zum Hansa-Park in Sierksdorf wurden mit einem gesponserten Fahrzeug organisiert“, sagt Torsten Reiher.

Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Brüeler Feuerwehr ein Dankeschön-Scheck von der Wemag über 1500 Euro überreicht. Die Kameraden waren sich einig, das Geld zweckgebunden für ein Fahrzeug für die Jugendfeuerwehr einzusetzen und gleichzeitig eine Spendenaktion zu starten. Über einhundert Briefe mit der Bitte, bei der Ersatzbeschaffung eines Mannschaftstransportwagens für die Jugendfeuerwehr zu helfen, haben Wehrführer Torsten Reiher und Manfred Wilken, Vorsitzender des Fördervereins der Brüeler Wehr, an Betriebe und Unternehmen verschickt. „Diejenige, die sich immer engagieren, haben sich auch dieses Mal sofort bei uns gemeldet“, freut sich Reiher. Oder eine Aktion, initiiert wie Gabriele Schumacher-Poschmann, Inhaberin des Mecklenburger Hofes. Sie spendet einen Teil der Einnahmen der im Restaurant verkauften Getränke. Welche das sind, kündigt sie vorab an. „Die Feuerwehr leistet wichtige Arbeit. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, sie zu unterstützen. Auch meine Gäste finden die Idee gut, weil sie wissen, was sie an der Feuerwehr haben“, begründet Schumacher-Poschmann.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen